Andrang bei Gartlertag in St. Wolfgang

von Redaktion

Inthronisierung der neuen Apfelkönigin Christina II. als Höhepunkt

St. Wolfgang – Stets kommen viele Besucher zum Gartlertag nach St. Wolfgang, aber wenn die Sonne scheint, die bezaubernde neue Apfelkönigin Christina II. das Zepter übernimmt, der Gartenbauverein 120 Jahre alt wird und es der 25. Gartlertag ist, dann sind es noch ein paar mehr.

Das Programm war so umfangreich, dass es schon fast etwas eng wurde, sich alles anzuschauen.

Apfelkiachl und Pflanzenberatung

Ein Höhepunkt war die Inthronisation der neuen und damit 13. Apfelkönigin Christina Rachl, die im Anschluss zusammen mit ihrer Vorgängerin Martina Sperr eine große Geburtstagstorte zum 120-jährigen Bestehen des Vereins anschnitt.

Bereits auf dem Weg zur Goldachhalle und zum Schulhof bewunderten viele Besucher die Kirchenmodelle aus dem Gemeindegebiet, bekannt auch aus dem vergangenen Festzug zum Gemeindejubiläum. Ein paar Meter weiter duftete es bereits nach Apfelkiachl. Die waren leicht zu finden, dem Duft nach oder der langen Menschenschlange entlang.

Eine Augenweide waren die angereisten Königinnen, die unterschiedliche landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Bayern repräsentierten und zur Inthronisation von Christina Rachl angereist waren. Umlagert war die Bestimmung von Apfelsorten, immer wieder brachten Besucher Exemplare von daheim mit und interessierten sich für deren Namen und Herkunft.

Beeindruckend war die Apfelsortenausstellung und das damit verbundene Engagement der Besitzer, die sich für solch eine Vielfalt einzusetzen. Wie soll ein Baum wachsen, welche Möglichkeiten gibt es für den Besitzer? Antworten zur Pflege von Pflanzen lieferten Berater, etwa vom Erdinger Kreisverband für Gartenbau- und Landespflege.

Zu kaufen gab es lokal angebautes Gemüse und Obst bis hin zu daraus hergestellten Salben und Essig. Handarbeiten aus Holz, Gedrechseltes, Sterne, Herzen, Figuren oder Pilze fanden ihre Käufer. Auch an der Pflanzenbörse gab es Beratung und vorgeführt wurde das Krauteinschneiden und Obstpressen. Hinzu kamen Führungen über die vereinseigene Streuobstwiese.

Für die Kinder hatten sich die Veranstalter unter anderem ein Bastelprogramm ausgedacht. Dazu gab es leckeres Essen, Kaffee und Kuchen, die Blechblaskapelle und die Band Ledawix spielten.

Viel Beifall erhielt Zauberkünstler Florian Otto für seine Show. Ein Seil hatte er mühelos im Griff, das verwandelte er mit seinen magischen Kräften vor aller Augen in ein oder drei gleiche oder auch mal unterschiedlich lange Teile. Hellseherische Fähigkeiten besaß er obendrein.

Abschließend zeigte sich Vorsitzender Rudi Brand „sehr zufrieden“ mit dem Markt, der Zuspruch sei groß gewesen. Über 100 Helfer seien damit befasst, man dürfe gleich an die Zukunft denken, denn „nach dem Markt ist vor dem Markt.“

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