Christlicher Glaube und Vertrauen auf Gott können die Welt verändern

von Redaktion

Stimmungsvoller Gottesdienst zum 126. Todestag von Pater Kaspar Stanggassinger in der Garser Pfarr- und Klosterkirche

Gars – Den 126. Todestag ihres seligen Paters Kaspar Stanggassinger begingen die Redemptoristen. Mit einem stimmungsvollen Gottesdienst wurde er unter reger Anteilnahme der Bevölkerung in der Pfarr- und Klosterkirche Gars gefeiert. Als Hauptzelebrant und Prediger war Jakob Auer, Erzabt der bekannten Benediktinerabtei St. Peter in Salzburg, eingeladen. Mit ihm, dem erst kürzlich gewählten jüngsten Abt im deutschen Sprachraum, konzelebrierten die Redemptoristen Edmund Hipp, Rektor des Klosters, Pfarrer Ulrich Bednara, Josef Steinle und Visith Sansavang aus Thailand.

In seiner Predigt erinnerte Erzabt Auer an die Rede des österreichischen Bundespräsidenten, der zur Eröffnung der diesjährigen Salzburger Festspiele über „Macht und Vertrauen“ gesprochen hatte. Dabei habe er Politik und Wirtschaft aufgefordert, verantwortlich mit der Macht umzugehen und die Schere zwischen Arm und Reich nicht zu vergrößern. Dass dieses Thema auch mit Religion zu tun hat, habe der Präsident jedoch nicht erwähnt. „Als Getaufte haben wir Macht“, betonte der Prediger und wies darauf hin, dass der christliche Glaube und das Vertrauen auf Gott die Welt verändern könnten.

Er zitierte dabei den seligen Pater Stanggassinger: „Eine Bekehrung, die bloß aus Furcht zustande kommt, wird nicht lange anhalten. Die Liebe muss der Hauptbeweggrund sein.“ Der Selige selbst habe als Erzieher von Jugendlichen seinen Einfluss dazu genutzt, deren Leben zu erneuern und zum Guten zu führen. Darin solle er allen Christen ein Vorbild sein.

Glanz gab dem Gottesdienst die dem heiligen Carl Borromäus gewidmete Messe für Chor und Orchester von Max Filke (1855 bis 1911), aufgeführt unter der Leitung von Reinhold Schuhbeck und am Ende mit viel Applaus bedacht.mün

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