Waldhausen – Bei der Besichtigung des Waldhauser Friedhofs konnten einige signifikante Neuerungen festgestellt werden. Wie Maria Steckermeier vom Pfarrgemeinderat erläuterte, ist jetzt der Weg vom Osteingang her bis zum Leichenhaus und weiter zum Ausgang Richtung Süden gepflastert und absolut barrierefrei.
Das war natürlich auch für den Mitarbeiter der Heimatzeitung mit seinem Rollator ein großer Vorteil, den nicht nur er, sondern viele Friedhofsbesucher zu schätzen wissen. Neu in Waldhausen sind auch die Urnenerdgräber auf der Westseite zwischen Friedhofskapelle und Westeingang. Momentan ist Platz für zehn Urnengräber vorhanden. Dieser kann aber ausgebaut werden.
Auch dank dieser Fortschritte wurden bei der Revision durch das Ordinariat die zu niedrigen Grabgebühren moniert. Jetzt wurden von der Kirchenverwaltung diese neu festgesetzt.
Die Gebühren für Doppelgräber wurden von 30 Euro auf 50 Euro, für Einzelgräber von 20 Euro auf 30 Euro und für die Urnenerdgräber von 15 Euro auf 25 Euro erhöht. In den Gebührenbescheiden, die jetzt rausgehen, wird auch eine Aufzahlung auf die bereits bezahlte Gebühr für die Ruhefrist, die 15 Jahre dauert, fällig. Die komplett überarbeitete Friedhofsordnung ist in den Aushängekästen in der Waldhausener Pfarrkirche veröffentlicht. ju