Rott – Zur jüngsten Rotter Schulverbandsversammlung war ordentlich geladen worden. Zusätzlich erhielten alle Mitglieder eine Einladung per E-Mail. Stimmberechtigt sind aus Rott der Schulverbandsvorsitzende und Bürgermeister Daniel Wendrock (parteifrei), die Gemeinderäte Matthias Ganslmaier (BfR), Josef Kirchlechner (BfR) und Anna-Lena Springer (CSU), aus Griesstätt ist es Bürgermeister Robert Aßmus (Wir l(i)eben Griesstätt) und aus Ramerberg Bürgermeister Manfred Reithmeier (UWR) und Simone Tischer (UWR). Einige sagten ab, Josef Kirchlechner wurde von seinem Arbeitgeber kurzfristig in die USA geschickt. Doch die Einzige, die pünktlich erschien, war Schulverbandsmitglied Anna-Lena Springer. Gekommen waren auch Rektorin Manuela Strobl, vom Elterbeirat Katrin Schlarb und Martin Fuchs aus Griesstätt, aber die Genannten haben nur eine beratende Funktion. Formal haben alle Schulverbandsmitglieder einen Vertreter. Doch die erschienen auch nicht. Damit war die Sitzung des Schulverbands nicht beschlussfähig. Normalerweise wird dann die Sitzung abgesagt und auf einen anderen Tag verlegt. Doch der Schulverbandsvorsitzende und Rotter Bürgermeister Daniel Wendrock hatte im nichtöffentlichen Teil eine wichtige Abstimmung angesetzt, die keinen Aufschub duldete. Also was tun? Das Gemeindeoberhaupt und der Verwaltungsleiter Max Brockhoff holten ihre Handys heraus und riefen einzelne nicht anwesende Mitglieder an und versuchten, sie zum Kommen zu bewegen. Nach zehn Minuten kam überhitzt Matthias Ganslmaier (BfR), der sich von seinem Bauernhof loseisen musste. Um halbacht kam sichtlich kränkelnd der Ramerberger Bürgermeister Manfred Reithmeier (UWR). Eigentlich im Krankenstand, aber wenn es so wichtig ist, dann müsse er kommen. Damit war der Schulverband beschlussfähig und konnte so um eine halbe Stunde verspätet starten. hri