3000 Schifferl für den guten Zweck

von Redaktion

Innschifferlrennen wieder voller Erfolg – Gewinner gesucht

Wasserburg – Strahlender Sonnenschein, dauerblauer Himmel, ein schillernder grüner Inn und Windstille prägten das vierte Innschifferlrennen der Wasserburger Rotarier am Tag der Deutschen Einheit. 3000 Schalen aus biologisch abbaubaren Palmblättern suchten sich dabei wieder den schnellstmöglichen Weg durch die unterschiedlichen Strömungen rund um die Kapuzinerinsel bis zur roten Brücke. Denn für die jeweils ersten 16 der nummerierten Schiffchen in den drei Läufen winkten bei dieser ungewöhnlichen Tombola attraktive Preise. Kein Wunder, dass, musikalisch begleitet von „Max Hurricane & the eSKAlators“, rund um die Brücke während der Mittagszeit Volksfeststimmung herrschte. Die letzten der für fünf Euro angebotenen Schifferl wurden noch am Renntag erworben, bevor nach den Grußworten der Startschuss zum Einsetzen der ersten 1000 an die Wasserwacht rausging.

„Perfekte
Organisation“

Dem Schirmherrn, Dr. Marcel Huber, Staatsminister und selber Rotarier in Mühldorf, machte es sichtlich Spaß, wieder dabei zu sein. Er freute sich angesichts der aktuellen eher negativen politischen Meldungen, hier in Wasserburg so viel Positives vorzufinden. „Hier sind jedenfalls die Rotarier bemüht, Dinge zu tun, die für andere Menschen gut sind.“ Diese Art der Tombola wirke sich aber auch positiv auf die Stadt aus, und der Inn als bekannter historischer Schifffahrtsweg diene quasi als Glücksfee an diesem Tag, so Dr. Huber.

„Alles ist wieder perfekt organisiert worden“, attestierte Zweiter Bürgermeister Werner Gartner allen Helfenden und vor allem den Organisatoren, Maria Schechtl, Josef Sax und Harald Niederlöhner. Sie hätten es wieder geschafft, alle 3000 ökologischen „Nussschalen“ zu verkaufen, die letztlich auch keinen Müll verursachen würden, so Gartner. Dafür flössen jetzt auch wieder 15000 Euro in die Jugendarbeit. Der Erlös dieser sozialen Aktion des Rotary Clubs geht nämlich diesmal an die Jugendwasserwacht Wasserburg, die Jugendarbeit der Fußballabteilung und auch an die Kinderhilfsaktion „Hand in Hand für Kenia“ in Edling.

Einen besonderen Dank an alle zum Gelingen Beitragenden für ihre Leistungen in den letzten Monaten und die Sponsoren sprach die amtierende örtliche Rotary-Club-Präsidentin, Maria Schechtl, aus. Sie freute sich zum Abschluss auch über die schöne und entspannte Atmosphäre am Renntag. „Das Schifferlrennen ist nun schon zur Tradition geworden und wird sicher auch im nächsten Jahr wieder stattfinden“, sagte Schechtl.

Letztlich wurden pünktlich in drei Etappen die 3000 Schiffchen von der Wasserwacht an der Kapuzinerinsel der Strömung überlassen, vorsichtshalber, im Falle eines Kenterns, oben und unten mit Nummern versehen, damit keines der Siegerboote unerkannt bleiben sollte. Da keiner wissen konnte, wo genau jeweils die ersten 16 unter der Brücke durchschwimmen würden, waren mehrere Doppelposten ausgestellt, die per Funk die Siegerboote an die zentrale Erfassungsstelle weitermeldeten.

Preise warten
auf Abholung

Nach der Verlosung der Preise am Nachmittag bleibt es jedenfalls spannend. Denn 40 Besitzer der gelosten Nummern inklusive der Hauptpreise waren selbst nicht anwesend. Das E-Bike (gespendet vom Radhaus Wasserburg), ein Apple I-Pad (Sparkasse Wasserburg), ein Apple I-Phone (privat) und ein Großbildschirm-TV-Gerät (Elektro Maier) warten also noch aufs Abholen. Wer also nicht bei der Verlosung dabei sein konnte, kann seinen Preis innerhalb der nächsten zwei Wochen bis zum 18. Oktober unter Vorlage seiner Lizenz bei Schuh Josef Sax am Marienplatz abholen. Im Anschluss werden nicht eingelöste Preise anderweitig gespendet. Mehr Infos, darunter die Nummern der Siegerschiffchen, sind unter www.innschifferl.de zu finden.

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