Isen/Maitenbeth/Pfaffing/Albaching – Die offizielle Inbetriebnahme eines Notverbundes für die Wasserversorgung zwischen dem Wasserzweckverband der Mittbachgruppe und der Wasserversorgung der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffing stellt einen Meilenstein für die Versorgungssicherheit des Orts- und Außenbereichs von Maitenbeth, dem Außenbereich von Isen und den überwiegenden Teilen der Gemeinden Pfaffing und Albaching dar. Somit kann ab sofort die Wasserversorgung bei Ausfall eines Versorgers vom anderen übernommen werden. Die reine Bauzeit betrug knapp ein Jahr und wurde fast in kompletter Eigenleistung von den beiden Versorgern durchgeführt. Für notwendige, unterstützende Zusatzleistungen hat man überwiegend regionale Firmen beauftragt. „Die Zusammenarbeit hat immer bestens funktioniert, wir haben uns in allen Bereichen und bei allen Arbeiten super ergänzt und so dieses Projekt kostengünstig abwickeln können. Von den angefallenen Kosten hat jeder die Hälfte übernommen“, betonte Wassermeister Julian Liebermann.
Voraussetzung für einen funktionierenden Notverbund war zunächst eine Analyse, ob die Wasserbeschaffenheit der beiden Versorger auch zusammenpasst. Da dies der Fall war, musste anschließend von Lohen eine 460 Meter lange Leitung zum Übergabeknoten nach Rappold verlegt werden. Der Höhenunterschied der beiden Wasserversorgungsanlagen wurde durch Druckausgleich angepasst.