Isen – Die Grund- und Mittelschule Isen wurde zu Beginn des neuen Schuljahres an das entstehende Nahwärmenetz der Marktgemeinde angeschlossen. Damit wird die Wärme für Heizung und Wasser umweltfreundlich und CO2-neutral erzeugt. Damit ist beim Neubau und der Sanierung der Schule ein Meilenstein erreicht und auch ein großer Abschnitt beim Knüpfen des Wärmenetzes abgeschlossen.
Dass das Netz überhaupt entsteht, ist einer Entscheidung des Energie- und Umweltausschusses vor fünf Jahren zu verdanken. Dieser hatte damals beschlossen, bei der Heizung der zu sanierenden Schule auf erneuerbare Energie zu setzen. Die europaweite Ausschreibung gewann damals die Isener RegioNahWärme Gmbh, die sich gerade in Gründung befand. Das Unternehmen unter Leitung der drei Geschäftsführer Andreas Strobl, Markus Lohmaier und Gerhard Fruth machte sich 2021 dann ans Werk, das Netz umzusetzen. Am Zieglstadl entstand die Heizzentrale mit dem Biomasse-Kessel, von dort aus werden seit Mitte 2024 die Rohrleitungen in den Ort gezogen. Die Hauptleitung erreicht nach etwa 600 Metern die Kopfstation am Rentnerweg und verläuft von dort aus unter anderem in Richtung Schule weiter.
„Mich freut, dass die Schule nun wie geplant ans Netz gehen konnte“, sagte Bürgermeisterin Irmgard Hibler. Zeitnah sollen der St.-Zeno-Kindergarten und private Gebäude im Streckenverlauf des ersten Bauabschnittes sowie in der Josefsberg- und Bergstraße angeschlossen werden.