Mit einem Schmankerlausklang zu Politik und bayerischer Blasmusik mit der Trachtenblaskapelle Ramsau verabschiedete sich das Haager Herbstfest nun endgültig. Das Bräustüberl-Festzelt wird bis zu Kirchweih stehenbleiben. Eine Premiere hatten sich die Festwirte Simon Felber und Dominik Whright vom Bräustüberl-Festzelt einfallen lassen. Sie luden die Gäste zu einem „Restlessen“, das großen Absatz fand. „Da ist es brutal zugegangen“, so Elisabeth Spindler vom Service. So war das 20 Meter lange Büfett auch abends noch ein Anlaufpunkt, als der Ortsverband Haag der CSU traditionell der Politik das Abschlusswort zum Haager Herbstfest gab. Landtagsabgeordneter Sascha Schnürer begrüßte vor „toller Kulisse“ eine lange Liste von Politprominenz. Dr. Florian Haas verwies auf das gemeinsame Auftreten beim kommenden Kommunalwahlkampf in Haag. Landrat Max Heimerl lobte Haag als „Kraftzentrum“. Auch der Landkreis Mühldorf sei „gut aufgestellt“, in erster Linie mit Abgeordnetem Sascha Schnürer, dessen Wort im Landtag Gehör finde. Eine „politische Säule“ stelle Claudia Hausperger als Geschäftsführerin und Bezirksrätin dar. Mit Blick auf die große Politik erachtete Max Heimerl nach dem Aufräumen des Scherbenhaufens der Ampel den Aufschwung für notwendig. Der „Chancen-Landkreis“ Mühldorf habe laut Statistik die besten Bewertungen erhalten: „Deutschlandweit wächst unser Landkreis mehr als alle anderen.“ Aus dem Publikum griff Max Heimerl in seinen eineinhalbstündigen Ausführungen schließlich aktuelle Themen auf und erntete mit seinen ausführlichen Antworten großen Applaus. CSU-Chef Stefan Högenauer (Foto rechts, von links) dankte Landrat Max Heimerl und Bürgermeisterkandidaten Dr. Florian Haas mit einer Magnum-Flasche Weißbier. So hatten die Haager wieder einen Tag an ihr Herbstfest anhängen dürfen, mussten nun aber endgültig feststellen: „Aus is’s und gar is’s und schod is’s, dass’s wahr is.“Fotos Bauer/ Text meindl