St. Leonhard im Buchat – Mitte der 1970er-Jahre erlitt die Nordseite der Filialkirche „Peter und Paul“ in Kirchloibersdorf in der Pfarrei St. Leonhard am Buchat einen Wasserschaden. „Immer fehlte uns das Geld, aber jetzt musste die Reparatur einfach geschehen“, so Kirchenpfleger Peter Gäßl. Wie eine Inschrift offen legte, war die letzte Innenrenovierung im Jahr 1890. Gäßl wies auch darauf hin, dass in dieser kleinen Pfarrei neben der Pfarrkirche „St. Leonhard“ noch die drei Filialkirchen, wie eben jetzt in Kirchloibersdorf, aber auch die Ulrichkirche in Stadlern und die Johanneskirche in Tötzham für die Gläubigen in der Pfarrei erhalten werden müssen. „Wir wollen diese Gotteshäuser nicht nur an den Gottesdiensten, sondern auch immer wieder für stille Gebete für Ruhesuchende offen halten: In der Kirchloibersdorfer Kirche ist immer an den Wochenenden, Samstag und Sonntag die Kirchentüre für jedermann offen“. Beim Besuch der Heimatzeitung in der Kirche erläuterte Gäßl die erforderlichen Reparaturen. „Es musste nicht nur der Schaden an der inneren Nordseite behoben werden, sondern auch lose Stuckaturen am Deckengemälde wieder ausgebessert und befestigt werden. Denn durch die lockeren Teile bestand auch eine Gefahr für die Kirchenbesucher.“ Wie Gäßl sagte, sind dadurch durch Maurer, Maler- und Stuckateurarbeiten Kosten von rund 35000 Euro zu erwarten. Diese Summe muss von der kleinen Pfarrei selbst finanziert werden. Darum werden auch gerne Spenden gesehen, die an das Konto der Kirchenstiftung St. Leonhard DE85 7116 0000 0001 6572 24 gehen sollen. „Ohne die Unterstützung durch Pfarrangehörige ist die notwendige Reparatur gar nicht einfach zu meistern“, so Gäßls Spendenaufruf am Ende des Gesprächs und des Rundgangs durch die sehenswerte Kirche. ju