Kinderhaus-Planentwurferntet Kritik im Gemeinderat

von Redaktion

Entwurf wird in Schnaitsee als „zu städtisch“ moniert

Schnaitsee – Johannes Kessner vom gleichnamigen Architekturbüro stellte jüngst den ersten Planentwurf für das neu zu bauende Kinderhaus in Schnaitsee in der Gemeinderatssitzung vor. Er wies dabei auf den Sonderfall mit der Hanglage südlich des Sportplatzes und nördlich des neuen Musikhauses hin. Dadurch werden Kessner zufolge die beiden verschobenen rechteckigen Baukörper auf der Südseite zweigeschossig und im Norden dreigeschossig. Beide Gebäude erhalten nach dem Entwurf ein Pultdach, das einen Höhenversatz von etwa zwei Metern aufweist.

Diese Art gefiel vielen Ratsmitgliedern gar nicht. Sie meinten, dass die Dächer angeglichen werden müssen und zudem Dachüberstände her müssen. Fritz Erl sagte, dass dieses so geplante Gebäude nicht „in unsere Landschaft passt. Das ist zu städtisch.“

Josef Oberleitner gefielen die Ecken der versetzten Häuserteile nicht. „Warum nicht einen einheitlich rechteckigen Bau planen?“, fragte er. Dann würden, so die Antwort des Planers, allerdings mehrere Nachteile, wie etwa weniger Lichteinfall, entstehen. Zudem müsste das stark frequentierte Beachvolleyballfeld weichen.

Alexander Heide vom Bauamt erläuterte, warum so geplant wurde. Am Ende beschloss der Rat, dass der Architekt die Mehrkosten ermitteln solle, die durch einen dreigeschossigen Aufbau im Süden entstehen würden. Auf eine Nachfrage zu den Außenanlagen wurde konstatiert, dass die Angelegenheit noch lange nicht so weit sei. „Zu gegebener Zeit werden wir hier ins Detail gehen“, betonte Heide. Der Gemeinderat beschloss bei einer Gegenstimme durch Rosina Maron, auf dieser Basis weiterzuarbeiten. ju

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