Wasserburg – Sirus, Gerlinde und Santana findet man künftig als neu gepflanzte Apfelsorten auf der vom Obst- und Gartenbauverein Wasserburg betreuten Streuobstwiese an der Inneren Lohe, die an das wieder renaturierte Waldgebiet grenzt.
Die Vorstandschaft des Vereins ergänzte kürzlich bei einer Ersatzpflanzaktion fehlende Bäume vor Ort. Einige Obstbäume waren zum Teil Opfer der Trockenheit oder der Nässe im unteren Bereich geworden.
Während die Apfelbäume auf Kosten der Stadt ersetzt wurden, konnten auch zwei Mispeln eingepflanzt werden, die von den Gartlern selbst finanziert wurden. Aus den Spenden für die geernteten Früchte in diesem Jahr sollen heuer zudem noch drei weitere Exemplare dieser alten, fast vergessenen Obstsorte gepflanzt werden. Damit ist zumindest ein Teil der in den vergangenen Jahren standortbedingt eingegangenen Bäume durch robustere Pflanzen ersetzt, wie der Verein mitteilt. Damit sich nicht Wühlmäuse oder Biber an den Neupflanzen vergreifen können, wurden Wurzeln und Stamm der Pflanzen zusätzlich geschützt. Stephan Hammermüller, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins, zeigte sich bei der Aktion erfreut über die langjährige Unterstützung der Stadt und von Bürgermeister Michael Kölbl. kr