Schlaglochpiste in Thambach

von Redaktion

Reichertsheim bringt Glasfaser und Sanierung der Kronbergstraße auf den Weg

Reichertsheim – Der schlimmste Fall – kein Glasfaser in Thambach – ist vorerst abgewendet. Der Reichertsheimer Gemeindeteil soll wie geplant den schnellen Internetanschluss erhalten. Der Gemeinderat sprach jetzt in seiner Sitzung darüber.

Aktuell verlegt die Firma Leonet in der Gemeinde Glasfaserleitungen. Zwei wichtige Straßen in Thambach gehören Andreas Huber, der die Gestattung für Tiefbauarbeiten kurzerhand verweigert hatte. Dabei, so hieß es in der Sitzung vonseiten der Verwaltung, sei das Vorhaben rechtlich abgesichert, doch möchte die Firma keinen Konflikt. Das könnte das Ende der Förderung und damit des Glasfaseranschlusses in Thambach bedeuten. Doch sei absehbar eine Einigung gelungen, berichtete Bürgermeister Franz Stein (Einigkeit Ramsau) den Gemeinderäten und mehreren Zuhörern. Die Forderungen von Huber seien ja berechtigt, so Stein weiter. Denn es sei durchaus sinnvoll gewesen, Wasserleitungen gleich mit in die Straßen zu verlegen, sobald Glasfaser eingegraben werde. Zudem habe das der Wasserzweckverband schon länger angemahnt und klargestellt, kein neues Anwesen mehr an die alten Leitungen anzuschließen. Der Grund: Sie seien zu klein und verlaufen teilweise über privaten Grund.

Die Idee für eine Instandsetzung der Kronbergstraße reicht schon lange zurück, Zuhörer der Sitzung berichten von zehn Jahren. Doch, bedauerte der Bürgermeister, seien bedingt durch die Dorferneuerung andere Straßen bevorzugt worden, „deshalb ist Thambach leider liegen geblieben.“ Geld für die Sanierung stehe jedoch im Haushalt bereit, und Gespräche mit dem Wasserzweckverband und Andreas Huber seien anberaumt. Sogleich habe die Gemeinde eine schriftliche Absichtserklärung für den Ausbau dieser Straße vorgelegt. Dabei habe Huber sogar angeboten, die beiden schlechtesten Stellen in dieser Straße auf eigene Kosten instandzusetzen. Zuhörer meldeten sich zu Wort und bekräftigten ihren Wunsch, diese Straße zu sanieren. Denn die notwendigen Abtretungen von Grund seien vorhanden. Allerdings bleibe es jetzt erst einmal beim Verlegen der Leitungen, das Herrichten der gesamten Straße stehe erst noch bevor, erklärte Bürgermeister Stein auf Nachfrage. Laufe alles nach Plan, so der Bürgermeister weiter, seien die Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen und im Frühjahr erfolge die Inbetriebnahme. Damit seien in der gesamten Gemeinde 318 Anwesen mit 40 Kilometern Glasfaser erschlossen worden. Lediglich ein Teil von Ramsau sei aufgrund von zu hohen Übertragungsgeschwindigkeiten über die vorhandenen Kupferleitungen nicht in dieses Förderprogramm gefallen, bedauere Bürgermeister Stein.kg

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