von Redaktion

Angebot erstmals in einem Bierzelt – Organisationsteam glücklich: „Da war die Hölle los“

Haag – Erstmals seit 20 Jahren wurde der Kinderkleiderflohmarkt für Herbst und Winter in einem Festzelt abgehalten. Die Resonanz fiel dadurch höher aus als in den Vorjahren. Überrascht vom Ansturm zum Ladys-Flohmarkt waren sogar die Organisatoren um Andrea Lorenz. Die Spendenhöhe betrug insgesamt 1100 Euro.

Organisatorische
Herausforderung

Die logistische Aufgabe war gar nicht so leicht zu lösen, 60 Stände in einem Festzelt so zu platzieren, dass auch Kleiderständer Platz fanden und genügend Raum zum Durchkommen für Kaufinteressenten und sogar Mütter mit Kinderwagen blieb. Doch es klappte auf Anhieb: ein Festzelt voller Kleider und Spielsachen, drumherum vor allem Mütter mit Kindern.

Die Erfahrung, die „fünf Mamas vom Kinderbasar“ nun seit 20 Jahren gesammelt hatten, zahlte sich aus. An der Seitenwand der Bräustüberl-Festzeltboxen richteten sie das Flohmarktcafé für Kaffee und Kuchen ein. Neu hinzu kam die Festzeltbar mit Stehtischen. Bisher wurde dieser beliebte Flohmarkt im Bürgersaal abgehalten. Da war es enger. Die neuen Möglichkeiten hatten eine positive Auswirkung. „Wir hatten für 60 Stände Platz. Das erhöhte die Standgebühr“, so Andrea Lorenz. Also erhöhten sich auch die Einnahmen, die stets gespendet werden. Eine Spende in Höhe von 500 Euro überreichte Vivien Mrkwitschka vom Organisationsteam an Elisabeth Schneider von der Kinderkrebshilfe „Balu“. Eine weitere Spende von 600 Euro erhielt Maria Fischberger für das „Soziale nachbarschaftliche Netzwerk „Sonne“ von Antonia Balzer, Mirelle Schmid, Martha Eberl, Andrea Lorenz und Vivien Mrkwitschka. Der Flohmarkt spendete im Verlauf seiner nun 20-jährigen Geschichte bereits an die örtlichen Schulen und Kindergärten, das Familienzentrum, das Rote Kreuz und weitere. So gab es an zwei Tagen ein Kommen und Gehen. Der „Ladys-Flohmarkt“ überraschte sogar die Organisatorinnen. „Da war die Hölle los“, so Andrea Lorenz. Tagsüber gab es nicht nur „alles für die Frau“ – von „Klamotten“ über Schmuck und Schuhe bis zu Taschen – sondern bis in den Abend hinein auch einen Drink mit Musik an der Festzeltbar.

„Da ist es partymäßig geworden“, berichten die organisierenden „Mamas“. Begleitet wurden die Mütter meist von Omas und Kindern. Während sie einkauften, genehmigten sich die Papas ein Bier an der Theke. So waren die „Mamas“ vom Basarteam überglücklich über die neue Lösung im Festzelt. Ihr Dank galt dem Bräustüberl-Team und vor allem Elisabeth Spindler.

Flohmarkt lockt mit Kindersachen und Party

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