Waldhausen – Da war was los auf den beiden Fußballplätzen in Waldhausen: Der Bayerische Fußball-Verband und der SV Waldhausen hatten am vergangenen Sonntag zum „Tag des Mädchenfußballs“ geladen und sage und schreibe 92 Mädchen zwischen sechs und 16 Jahren folgten der Einladung.
Da gab es für die Vertreter des Fußballverbandes und für die Helfer der Mannschaften des SV Waldhausen jede Menge zu tun, um die Schar zu organisieren. Mit dabei war auch die Spielleiterin für Mädchen- und Damenfußball im Kreis Inn-Salzach, Michaela Heinzlmeier-Meissl.
Nach der Begrüßung am Vormittag konnten die jungen Fußballerinnen an acht verschiedene Stationen von Fußball-Dart bis zu einem Slalomparcours mit Torabschluss oder bei Schussgeschwindigkeitsmessungen ihr bereits vorhandenes Können testen und verbessern. Nachdem alle die Stationen beendet hatten, hatte die Wirtin des Sportheims für die fleißigen Fußballerinnen eine Stärkung parat, um die Kräfte wieder aufzutanken. Am Nachmittag standen dann verschiedene Spielformen auf insgesamt sechs kleinen Spielfeldern auf dem Programm. Hier spielten sieben gegen sieben in gemischten Teams, die auf Kommando auch immer die Spielfelder wechseln mussten. Die Betreuer gaben den Mädchen dabei immer wieder wertvolle Hinweise für die richtigen Laufwege und für das Zweikampfverhalten.
Am Ende des Tages standen auch Ehrungen und Preisvergaben auf dem Programm. Die Ergebnisse der acht Stationen vom Vormittag waren ausgewertet worden und für die besten 20 Teilnehmerinnen gab es Präsente vom Verband.
Aber keine Teilnehmerin des Aktionstages ging am Ende leer aus, denn zudem wurden T-Shirts mit der Aufschrift „Nicht ohne meine Mädchen“ an alle Teilnehmerinnen für ihre jeweiligen Vereine verteilt. Sie sollen damit die Botschaft in ihre Vereine tragen, dass ohne Mädchen nichts geht.
Vom BFV hervorgehoben wurde die reibungslose Organisation des Tages durch den SV Waldhausen mit dem Team um Harry Maier, Robert Pichler, Andrea Michel, Mathias Titsch und Elvis Nurikic. SVW-Jugendleiter Harry Maier betonte bei den Ehrungen, dass nicht die Ergebnisse am Ende wichtig seien, sondern dass der Spaß am Fußball im Vordergrund stehe. Er bezeichnete die Aktion als eine „echte Werbung für den Mädchenfußball in unserer Region“. Sein Dank ging an alle Betreuer und Helfer sowie an die Eltern, die den Kaffee- und Kuchenverkauf organisiert hatten. Josef Unterforsthuber