Pfaffing – Betriebsanlagen der Eiselfinger Nahwärme sind von Mitgliedern des Pfaffinger Gemeinderates besichtigt worden. In der jüngsten Pfaffinger Ratssitzung gaben die Mitglieder durchweg positive Eindrücke wieder. In Eiselfing entsteht derzeit ein Nahwärmenetz mit einem Heizhaus zur Verfeuerung von Hackschnitzeln und einem Flüssiggas-Blockheizkraftwerk. Groß ist dieses Vorhaben für Pfaffing im Gremium nicht thematisiert worden, es war lediglich eine Bekanntgabe ohne einen Beschluss. Bürgermeister Josef Niedermeier (FWF) fand das Eiselfinger Nahwärmenetz „sehr interessant“, dort gehe es „zügig voran“. Geschäftsleiter Christian Thomas brachte das mit der eigenen „Kommunalen Wärmeplanung“ in Verbindung. Dabei sei zu untersuchen, wo es einen Standort für eine zentrale Wärmeversorgung im Ort geben könne. Deutlich wurde auch, dass die Eiselfinger Firma Hälbich offenbar an einer Errichtung eines Wärmenetzes in Teilen von Pfaffing Interesse habe. Auf Pfaffing übertragen, meinte Tobias Forstner (ÜWG), beschränke sich das absehbar auf den Ort. Es gelte einen Standort für ein Heizhaus zu suchen. Franz Blinninger (FWF) sagte die großzügige Ausgestaltung der Technik für künftige Erweiterungen in Eiselfing zu und sprach von einem „pompösen Heizhaus“. Diese Bezeichnung hätte Bürgermeister Niedermeier gerne in „zukunftsorientiert“ umgewandelt. Klaus Wagenstetter (FWF) sah darin eine „saubere Energie“, das sei mittlerweile „hoch entwickelt“. Etwas irritiert war allerdings Johannes Hohenadler (FWGFR), er fragte, ob dieses Thema mittlerweile öffentlich sei oder nicht.kg