Eiselfing – Im Rahmen der aktuellen Mitgliedschaft im Klimaschutznetzwerk Rosenheim-Traunstein hat die Gemeinde Eiselfing durch das Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) in Rosenheim ein Konzept für die Photovoltaikmöglichkeiten auf den gemeindlichen Liegenschaften durchführen lassen. Die von der INEV vorgelegten Ergebnisse der Potenzialanalyse für die Gemeindegebäude wurden dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung präsentiert. „Die Ergebnisse sind auch für Nicht-Fachleute wenig überraschend“, sagte Bürgermeister Georg Reinthaler (Grüne).
In der Übersicht waren der Bauhof und die Feuerwehrgerätehäuser in Eiselfing und Alteiselfing, die Grund- und Mittelschule, der Kindergarten Sankt Rupertus, das Rathaus und die Turnhalle dargestellt. Dabei wurde festgestellt, dass aufgrund der noch ausstehenden, umfassenden Dachsanierung an der Schule und der vorhandenen Dachstruktur am Rathaus diese beiden Gebäude aktuell vorerst als nicht geeignet für die Installation von Photovoltaik zu betrachten sind. Zur Statiküberprüfung wollte Manfred Bierwirth (UWE) wissen, ob diese Teil der Analyse war. „Weil wir das mit dabei hatten und wir wissen, dass die Schule zumindest in Teilen problematisch ist und das Rathaus aufgrund der Dachfensterstruktur schwierig zu belegen wäre, werden wir diese beiden Gebäude vorerst aus dem Projekt herauslassen“, sagte Amtsgeschäftsführer Laurentius Fischer.
„Ich bin zwar für die Nutzung der Dachvoltaik, aber wir reden da schon insgesamt von einem erheblichen Invest“, merkte Georg Lichtmannegger (UWE) in der Beratung an. „Wir werden sicher nicht alle Dächer zur gleichen Zeit machen und bei den Investitionen gibt es schon Anfragen aus der Bürgerschaft, die Interesse am Modell einer Bürgerbeteiligung hätten“, sagte Fischer. Diese Möglichkeit wäre auch für Manuel Latein (UWE) der Weg, wie die Gemeinde in eine nachhaltige Energieversorgung investiert und die Bürgerschaft mit dabei sein kann.
Ein Beschluss musste noch nicht gefasst werden. bua