Neues Spielhäuschen für Kinder in Au

von Redaktion

Au – Die Kinder sind sichtlich stolz auf den Neubau in ihrem Kindergarten im Grünen. Jetzt gibt es in dem kleinen idyllisch gelegenen Walnussbaumwäldchen unweit des Klosterbereichs in Au am Inn nicht nur einen Bauwagen und einige Sitz- und Spielgelegenheiten, sondern auch ein kleines Spielhaus mit zwei runden Fenstern und einer ebenfalls runden Tür zum Hineinkriechen und Abenteuer erleben.

Daher auch gleich das freundliche Angebot an die Erwachsenen: „Du darfst auch einmal in unser Häuschen, musst aber die Schuhe ausziehen!“ Letzteres hätte man noch geschafft, aber dann wäre es auch ohne Schuhe wohl etwas eng geworden. Für die Kindergartenkinder ist es aber ein toller Unterschlupf, wie schon die ersten Fotos nach der Fertigstellung zeigten. Und nun stand die offizielle Einweihung im Rahmen eines kleinen Herbstfestes an, zu dem man neben den Eltern auch die Geldgeber für das Häuschen eingeladen hatte, denn die Überschüsse aus einem Fest im integrativen Kindergarten hätten bei Weitem nicht ausgereicht, um den schon länger gehegten Wunsch zu erfüllen. Möglich wurde das durch die Unterstützung der Raiffeisenbank Haag-Gars-Maitenbeth und der Stiftung „Talente stärken“ von Bettina Harnischmacher und Gunter Fuchs. So konnte man dem neuen Unterschlupf neben einem wetterfesten Dach auch noch ein solides Fundament spendieren. In einer kurzen Ansprache bedankte sich Kindergartenleiterin Sabine Binsteiner-Maier bei den Sponsoren und allen anderen, die zur Umsetzung und zur Gestaltung der kleinen Feier beigetragen hatten. Neben einer wärmenden Suppe und einem Apple-Crumble als Nachtisch für alle gab es dazu passend auch lustig-fantasievolle Herbstlieder, die die Kinder mit ihren Betreuerinnen einstudiert hatten. Und dann leitete Schwester Roswitha Otter von den Franziskanerinnen in Au auf kindgerecht-humorvolle Weise mit einem Gebet zur offiziellen Einweihung des Gebäudes über, für das – und natürlich die darin spielenden Kinder – sie um Gottes besonderen Schutz bat. Und Mitstifter Fuchs wurde dann abschließend noch eine besondere Ehre zuteil: Er durfte das Häuschen auf den Namen „Fuchsbau“ taufen.

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