Griesstätt – Es war wieder „a schöns Fest“, das tradi- tionelle Kirtafest des Trachtenvereins Griesstätt und der Griesstätter Goaßlschnalzer unter dem Motto „gmiatlich zsamma kemma und ‚s scheene Brauchtum pflegen“. Da darf natürlich nach gutem alten Brauch eine Kirtahutschn nicht fehlen.
Das Fest begann schon früh am Kirtasonntag ab 11 Uhr mit einem Schnalzerfrühschoppen der Griesstätter Goaßlschnalzer. Passend dazu gab es frische Weißwürstl und das süffige Kirta(weiß)bier passte dazu ganz vorzüglich.
Besucherstrom reißt den ganzen Tag nicht ab
Anfangs war das Wetter noch kühl, und so hielten sich die meisten im beheizten Zelt sowie im schönen Innenraum des Obermoarhofs auf. Gleich daneben, beim Andermoar, vergnügten sich schon von Anfang an vor allem die Kinder und Jugendlichen auf der Kirtahutschn.
Immer zahlreicher kamen die Besucher – und dann setzten sich mehr und mehr das schöne Wetter und die wärmende Sonne durch. Und so wurden dann auch gleich viele Biertische im Freien des Obermoar-Innenhofs aufgebaut.
Bestens wurden die Besucher unterhalten von den schmissigen Klängen des Bergland-Quintetts. Die Musikbühne sowie weitere Biertische waren im gmiatlich hergerichteten Andermoarstadl aufgebaut und dort durfte auf dem Tanzboden auch fleißig getanzt werden. Gleich darauf erfreute man sich an den Auftritten der Griesstätter Goaßlschnalzer, herzerfrischend schnalzten sie auf.
Die gut gelaunten Gäste saßen gmiatlich zsamm und genossen dann auch gleich die weiteren Kirtaschmankerl. Die Frauen kamen mit dem Backen der Kirtanudeln kaum nach, insgesamt wurden sage und schreibe 1567 Kirtanudeln gebacken. Da hat der eine oder andere doch deutlich mehr als eine Kirtanudel verdruckt, sie schmeckten aber auch ganz vorzüglich. Und natürlich lockten auch noch die vielen selbst gebackenen Kuchen sowie die weiteren guten warmen und kalten Brotzeiten.
Der Besucherstrom riss den ganzen Tag nicht mehr ab, derweil juchzten vor allem die Kinder beim Kirtahutschn. Es war eine Freude, ihnen zuzuschauen. Ein gmiatliches, boarisches Fest der Lebensfreude und zum Genießen. Da fiel es schwer, wieder heimzugehen.
Dank für die schönen Räumlichkeiten
Aber wie es sich gehört, dauert a gscheide Kirta bis zum „Irta“, zumindest wurde am nächsten Tag, am Kirtamontag, noch weitergefeiert. Wieder kamen die Besucher sehr zahlreich und genossen die Sonne und die guadn Kirtaschmankerl.
Ein herzlicher Dank ging an die Familien von Michael Albersinger und Rupert Sigl, die wieder ihre schönen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben und natürlich auch an alle Helfer, die zu dem gelungenen Fest beigetragen haben.