Bernhard Schwaida will Bürgermeister in Maitenbeth werden

von Redaktion

Aufstellungsversammlung der Bürgerliste Maitenbeth – Schwaida: „Ich glaube, dass ich es kann“

Maitenbeth – Mit 68 Wahlberechtigten war die Aufstellungsversammlung der Bürgerliste Maitenbeth für die Kommunalwahl im nächsten Jahr im Gasthaus Boschner gut besucht. Zweiter Bürgermeister Thomas Köpernik übernahm die Moderation und stellte nach seiner Begrüßung die Regularien des Ablaufs vor.

Der amtierende Bürgermeister Thomas Stark informierte, dass er für das Amt des Bürgermeisters bei der nächsten Wahl nicht mehr zur Verfügung stehe. Als einziger Kandidat für das Bürgermeisteramt wurde Bernhard Schwaida vorgeschlagen. Dieser erklärte sich bereit, für das Amt zur Verfügung zu stehen.

Bernhard Schwaida ist 42 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und lebt seit 2011 in Maitenbeth. Er ist parteilos und möchte dies auch bleiben, wie er bei der Versammlung betonte. „Ich fühle mich mit meiner Familie hier sauwohl“, sagte er. Schwaida ist seit 25 Jahren Polizeibeamter und seit zehn Jahren dort als Verkehrserzieher tätig. Seit 2016 kümmert er sich um die Verkehrssicherheit im Kindergarten und seit 2017 ist er Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Ebersberg.

Der 42-Jährige war in Maitenbeth Mitglied im Elternbeirat des Kindergartens, Elternklassensprecher der Gesamtschule und jahrelang Trainer beim „Lauf 10“ der Fitnessabteilung des FC Maitenbeth. Er sieht sich selbst als Realist und nicht als Träumer, kompromissbereit, aber auch imstande, Kompromisse herbeizuführen. Er sei mit seinem Leben zufrieden, Neid und Missgunst seien für ihn Fremdwörter, sagte er. „Ich möchte Bürgermeister werden, weil ich glaube, dass ich es kann und über meine bisherige Tätigkeit viel im Umgang mit Menschen und Behörden gelernt habe. Ich kann führen und begegne jedem Menschen mit Respekt.“ Er wolle Maitenbeth voranbringen und auf solide Fundamente stellen, das Gewerbe fördern und die Feuerwehr und den Bauhof weiter ausbauen und modernisieren. „Auch das darniederliegende Wirtshausleben möchte ich wieder aufleben lassen. Mit dem Ausbau von erschwinglichen Siedlungsflächen möchte ich, dass Einheimische im Ort bleiben können“, erklärte er seine Ziele. Zudem liege ihm die Förderung von Sport, Bewegung und Gesundheit am Herzen.

Bei der anschließenden Wahl gaben ihm 66 Wähler ihre Stimme, zwei Stimmen waren ungültig. Bernhard Schwaida nahm die Wahl an.

Für die Wahl der Gemeinderatskandidaten wurde einstimmig festgelegt, dass die Anzahl der erhaltenen Stimmen auch über die Reihenfolge der Listenplätze entscheidet. Bei der Kommunalwahl werden 14 Gemeinderäte gewählt. Von den bisherigen Gemeinderäten stellten sich Georg Kirchmaier, Sebastian Stadler, Julia Zoßeder, Helga Ecker-Unterhaslberger, Jakob Moser und Manfred Mitter nicht mehr zur Verfügung. Von 28 vorgeschlagenen Kandidaten erklärten sich 20 bereit, zu kandidieren. Alle Kandidaten nahmen die Wahl an. Die drei erstplatzierten Kandidaten, Christian Stoiber, Thomas Köpernik und Marina Gartner, werden die Bürgerliste Maitenbeth nach außen vertreten. rl

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