Ramerberg – Die gut besuchte Jahresversammlung der Ramerberger Frauen stand ganz im Zeichen von über vier Jahrzehnten gelebter Öffentlichkeitsarbeit. Die Wurzeln der vor drei Jahren mit dem Zusatz „e.V.“ als gemeinnütziger Verein neu gegründeten Frauengemeinschaft gehen zurück auf den 8. Mai 1985.
Mitgliedschaft
gekündigt
Als „KFD-Mitglied“ (Katholische Frauen Deutschlands) gegründet, hat die damalige „Ramerberger Frauengemeinschaft“ sowohl im kirchlichen wie auch im kommunalen Zusammenleben viel geleistet oder, wie vom damaligen Pfarrer Albert Math nachzulesen ist, sich nahezu unverzichtbar gemacht. An dieser Grundeinstellung hat sich über Jahrzehnte nichts geändert. Auch dann nicht, als vor nunmehr vier Jahren die Mitgliedschaft beim größten Verband der katholischen Kirche gekündigt wurde. Mit diesem Schritt zählten die örtlichen Frauen zwar nicht zu den Ersten, aber landesweit mit zu den Vielen, die bereits aufgrund der Unstimmigkeiten über die vom Dachverband geforderten Mitgliedsgebühren reihenweise ausgetreten sind. Bei der Neugründung wurden nahtlos alle Vereinsangehörigen der ehemaligen Ramerberger KFD-Frauengemeinschaft übernommen, sodass ein Großteil des relativ jungen Vereins eine bis zu vier Jahrzehnte lange Mitgliedschaft aufweist.
Obwohl die Zahl der anwesenden Gründungsmitglieder aufgrund ihres beachtlichen Alters recht überschaubar blieb, war die Ehrung von Gründungsmitgliedern beziehungsweise 40-jähriger Mitgliedschaft ein Höhepunkt der Jahresversammlung. Wie von der Vorsitzenden Elisabeth Asböck zugesichert, wird allen, die verhindert waren, die Ehrung bei einem Hausbesuch nachgereicht werden. Besonders hervorgehoben und bei einem zusätzlichen Fototermin namentlich vorgestellt wurden ehemalige Vorstandsmitglieder, allen voran die immer noch in der Führungsriege aktive Heidi Riedl sowie Edith Leonard, Rosi Seemüller und Resi Grandl.
Weiter in der Tagesordnung ergänzten sich die Vorsitzende Elisabeth Asböck und Schriftführerin Lisa Bichler mit ihren detaillierten Berichten über zahlreiche Aktivitäten. Dazu zählen sowohl sportliche Aktionen beim Kampf um den Gemeindepokal als auch gesellige Runden wie regelmäßige Stammtische oder Spieleabende, gemeinsame Frühstücke und Ausflüge. Vorgeschlagen wurden auch kreative Angebote wie Dirndl-Nähkurse sowie ein professionell geplanter Strickkurs bei Vereinsmitglied Ute Duschek. Und weiterhin durchgeführt werden auch Aktivitäten wie das Osterkerzenbasteln, Adventskranz- oder Kräuterbüschelbinden.
Als nächste Termine bekannt gegeben wurden die aktive Teilnahme mit Kuchenverkauf beim Leonhardi-Umritt in Graben am Samstag, 8. November, sowie der alljährliche Ramerberger Wintermarkt unter der Federführung der Ramerberger Frauen am Samstag, 22. November, im und rund ums Gemeindehaus.
Zuschuss für
Fahrradunterstand
Als Kassierin konnte Gerti Bürger zusammen mit einem umfassenden und sehr soliden Kassenbericht auch über zahlreiche und gut angebrachte Spenden berichten. So wird unter anderem der am Buchenweg geplante, überdachte Fahrradunterstand vom Ramerberger Frauen e.V. bezuschusst.