Ramerberg – Die Ramerberger Krieger- und Soldatenkameradschaft blieb nicht von der nahezu deutschlandweit durchgeführten Baum-Pflanz-Challenge verschont. Vom Edlinger Reservistenverein nominiert und dessen wortwörtliche „Herausforderung“ machten den örtlichen Vereinsvorstand Hans Weiderer aber nicht verlegen. In Absprache mit Bürgermeister Manfred Reithmeier wurde nahe am Gemeindehaus ein stattlicher Feld-Ahorn gepflanzt.
Die wortwörtliche „Herausforderung“ einer Baum-Pflanz-Challenge lebt von einem einfachen Prinzip: Wer nominiert wird, muss einen Baum pflanzen oder sich zur Strafe mit einer Brotzeit von dieser Herausforderung freikaufen. Diese, vom Ramerberger Traditionsverein angenommene Aktion, wurde zu einer festlichen Dorfveranstaltung. Nach Aufstellung am Kirchplatz und angeführt von der Rotter Blasmusik, gefolgt von Böllerschützen und Fahnenabordnung der Ramerberger Veteranen sowie zahlreicher Teilnehmer, wurde der Feld-Ahorn in einem Festzug durch den Ort zum Gemeindehaus gebracht und von der Ramerberger Krieger- und Soldatenkameradschaft als Organisator und Veranstalter eingepflanzt.
Von der örtlichen Baumschule Ganslmeier geliefert, ist dieser klimagerechte Zukunftsbaum resistent, was Trockenheit und Hitze angeht, und kann bis zu 150 Jahre alt werden. Er bildet eine sehr dichte Krone und gilt daher unter anderem als ein wertvolles Vogelschutzgehölz. Als ausgesprochen heimischer Baum kommt der Feld-Ahorn aber auch mit Frost und starkem Wind problemlos zurecht. prj