Reitmehring-WasserburgZur gut besuchten Jahresversammlung trafen sich die Freien Wähler Reitmehring-Wasserburg im Fischer- Stüberl Attel. Unter den Gästen war auch Kreis- und Bezirksrat sowie Landratskandidat Sepp Hofer, der ein Grußwort an die Gäste sprach.
Der reguläre Ablauf erfolgte mit Kassenbericht und Entlastung des Vorstands. Im Anschluss erfolgte der Bericht der Stadträte Sepp Baumann und Dr. Hermann Budenhofer, die beide seit Jahrzehnten dieses Amt bekleiden, über die letzte Legislaturperiode sowie Ziele und Perspektiven für die kommende. Anschließend wurde der Vorstand unter dem Wahlleiter Sepp Hofer neu gewählt.
Belange und
Notwendigkeiten erkennen
Bestätigt wurden im Amt als Vorsitzender Sepp Baumann und stellvertretender Vorsitzender Dr. Hermann Budenhofer. Ebenso übernahmen erneut Edeltraud Budenhofer das Amt der Schriftführerin und Alexandra Baumann der Kassierin. Neu als Beisitzer wurden gewählt Dr. Ursula Winkler-Budenhofer, Susanne Bubb, Robert Wohlmut und Anton Ramm. Die langjährigen Mitglieder Josef Ramm und Manfred Kobler stellten sich nicht mehr zur Wiederwahl als Beisitzer.
Im Anschluss gab Baumann im Rahmen der Sitzung seinen Beschluss bekannt, sich für das Amt des Bürgermeisters von Wasserburg zu bewerben. In der Pressemitteilung der Freien Wähler heißt es, er schöpfe aus über 40 beziehungsweise 30 Jahren Erfahrung in Stadt- und Kreisrat und sei somit in der Kommunalpolitik tief verwurzelt. Baumann kenne die Entwicklungen der Stadt und des Landkreises der vergangenen Jahrzehnte im Detail und könne entsprechend perspektivisch die Belange und Notwendigkeiten erkennen und lenken. Er sei nah am Geschehen und vor Ort. Sein Engagement und seine Kenntnisse für Umwelt-, Wirtschaftspolitik und die Gesellschaft seien unbestritten. Zudem sehe er die dringende Notwendigkeit, dass ein Bürgermeister auch im Kreisrat seine Stadt vertreten müsse, denn dort würden Gelder vergeben und Entscheidungen zu den Regionen und Städten getroffen. Dies gehe aber nur, heißt es weiter, wenn man – wie Baumann – einer Partei angehöre. Ein Bürgermeister ohne Sitz im Kreisrat sei für die Stadt Wasserbug sehr von Nachteil. Baumann vereine alle Qualitäten, um die Stadt Wasserburg solide zu führen und in allen Bereichen voranzubringen.
Einstimmig zum
Kandidaten gewählt
Baumann wurde einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Insbesondere seine Perspektive, die Stadt stark vor Ort zu machen und im Landkreis vertreten zu können, seine jahrzehntelange Erfahrung in der Kommunalpolitik, hätten die Anwesenden überzeugt, heißt es in der Pressemitteilung.
Der Termin zur Aufstellungsversammlung für den Stadtrat sowie Bestätigung des Bürgermeisterkandidaten wurde für Sonntag, 7. Dezember, 11 Uhr im Fischerstüberl Attel festgelegt.