Ausstellung „Linien – Flächen – Farben“ geht in Verlängerung

von Redaktion

Malerei von Christine Bender aus Obing und Iris Raepple aus Seeon noch bis Jahresende zu sehen

Obing/Seeon – Zwei heimische Malerinnen, Christine Bender aus Obing und Iris Raepple aus Seeon, zeigen noch bis zum Jahresende rund 80 Bilder im „Patch.Work“ in Seeon, die die Betrachter mit ihren Inspirationen in den Bann ziehen. Die beiden Malerinnen arbeiten regelmäßig gemeinsam in Christine Benders Atelier in Haiming.

In den hellen, großzügigen Räumen im Erdgeschoss der „Patch.Work GmbH“ in Seeon zeigt Bender fast ausschließlich Werke der letzten Jahre. In ihren Arbeiten zeigt sich große Virtuosität. Gezielt eingesetzte Farben und Linien wirken oft spontan und leicht.

Christine Bender studierte Malerei und Grafik an der Freien Akademie in Nürtingen, besuchte die Bühnenbildklasse der Sommerakademie in Salzburg und hat 2013 im Chiemgau ihre zweite Heimat gefunden. Ihre Themen findet sie in der Natur, in Landschaften und in der freien Abstraktion. Eine besondere Leidenschaft, die sie mit viel Herzblut verfolgt, ist die künstlerische Arbeit im Kinderhaus in der Etzelstraße in Stuttgart, von der Christine Bender, nunmehr schon über 30 Jahre „nicht genug kriegen kann“, wie sie selbst sagt. Die Kinder erhalten im Atelier im Kinderhaus die Möglichkeit, Fähigkeiten und Fertigkeiten des künstlerischen Ausdrucks in freier Atmosphäre zu entdecken.

Iris Raepple lebt seit rund 40 Jahren in Seeon und war viele Jahre im Bereich Geografie und Architektur tätig, bevor sie vor etwa 20 Jahren die Malerei für sich entdeckte. Zunächst versuchte sie sich in Mischtechnik, dann in Aquarell. Sie war einige Semester in der Mal-Akademie des Münchner Bildungswerks und nahm an vielen Kursen regionaler Künstler teil.

Raepple und Bender stellen seit dem Sommer ihre Werke in Seeon aus. Diese Ausstellung, mit dem Titel „Linien – Flächen – Farben“ geht nun bis zum Jahresende in die Verlängerung und ist während den Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8.30 bis 17 Uhr für jeden frei zugänglich. emk

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