Zum Bericht „Hier drückt die Ramerberger der Schuh“ im Lokalteil:
In Ihrem Beitrag führen Sie aus, dass der Ramerberger Bürgermeister Reithmeier auf der Bürgerversammlung fünf Jahre seiner Amtszeit Revue passieren ließ. Im Gegensatz zu seinen Ausführungen zeigt sich hier bei realistischer Betrachtung eine ziemlich düstere Bilanz. Wie im OVB-Beitrag vom 13. Februar („Ramerberg versinkt im Schulden-Sumpf“) berichtet, steuert Ramerberg einer desaströsen finanziellen Zukunft entgegen. Dass in der Gemeinde aktuell gerade mal wieder etwas umgeht, liegt einzig daran, dass die Gemeinde Baugrund veräußern konnte. Hiervon hat Reithmeier wohl „vergessen“ zu berichten. Grundstücke lassen sich aber nur einmal versilbern. Was das Thema Gewerbeansiedlung betrifft, konnte Reithmeier laut Bericht „wenig Konkretes“ berichten, außer dass nach passenden Flächen gesucht wird. Und mit „Suche“ meint er wohl den vielfach belächelten Aufruf im Gemeindeblatt an die Bürger, sich zu melden, wenn sie „zufällig“ über entsprechende Flächen verfügen sollten – einfach nur lachhaft. Fakt ist, dass Reithmeier bei der Abstimmung über eine Erweiterung des Gewerbegebiets Sendling-Ost sogar selbst dagegen gestimmt hat (OVB vom 25./26. Januar 2025)! Laut Ihrem Beitrag möchte Reithmeier wieder als Bürgermeister kandidieren und hat hierfür eine umfangreiche Liste an geplanten Projekten genannt. Wie er das alles finanzieren möchte, ist er allerdings schuldig geblieben. Anhand des Wasserthemas konnte der Bürger jedoch sehen, dass Reithmeier ein Experte darin ist, extrem hohe bzw. aus dem Ruder gelaufene Kosten auf sie umzuwälzen.
Professor Dr. Huber Dichtl
Ramerberg