Haag – Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Haag hat ihre Kandidaten zu den Gemeinderatswahlen aufgestellt. Oberstes Ziel sei es, Dr. Florian Haas als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten zu unterstützen und Haag gesellschaftlich, wirtschaftlich und kulturell wieder in Schwung zu bringen. Spitzenkandidat ist Egon Barlag. Vorweg betonte Vorsitzender Egon Barlag in der „Stauden-Alm“ die Richtlinien für das Haag der Zukunft: die Verantwortung nicht an Gutachter abgeben, sondern „auf allgemeinen Menschenverstand und pragmatische Lösungen vertrauen“. Weiter vorausschauendes Investieren: „Das zahlt sich aus.“ Ferner „mit der Ansiedelung von Betrieben Arbeitsplätze zu schaffen“: „Das bringt Wohlstand in den Ort.“ Um diese Ziele zu verwirklichen, brauche es einen Bürgermeister wie Dr. Florian Haas.
„Wir werden gemeinsam in den Wahlkampf gehen, wir sind positiv“, folgerte Dr. Florian Haas. Für die Haager Mitte werde er eine „schöne und pragmatische Lösung“ anstreben und vor allem das Gespräch mit den Bürgern suchen.
Unter seiner Wahlleitung stand bald das einstimmige Ergebnis der FWG-Gemeinderatskandidaten in folgender Reihung fest: Egon Barlag, Wolfgang Obermaier, Andreas Furch, Renate Wortmann, Jörg Kalmes, Regina Knittlberger, Alexander Ott, Richard Schuster, Nensi Obermaier, Sabrina Ott, Anna Maria Ott, Franz Schwarz, Antonio Brucker.
FWG-Chef Egon Barlag wird nochmal seine Erfahrungen in die Waagschale werfen, um Haag vor allem „innerorts“ wieder aufzuwerten: „Viele Probleme sind zu sehr verschleppt worden.“ In der Rechnungsprüfung habe er Einblicke bekommen und wisse, „wo man ansetzen muss“. Die Gemeinde müsse wieder Dienstleister werden und an den Bürger herangehen: „Dann geht vieles leichter.“ Nichts sei in der Vergangenheit passiert, um Arbeitsplätze nach Haag zu bringen. „Wir müssen auf die Wirtschaft zugehen und unsere Chancen für Haag nützen“, so Egon Barlag.
Antonio Brucker will vor allem Bürgernähe umsetzen. Dabei habe die Kommunalpolitik Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden: „Das zählt, was für den Bürger relevant ist.“ Franz Schwarz will als praktizierender Landwirt diese berufliche Lücke im Gemeinderat auffüllen: „Die Landwirtschaft ist bisher nicht vertreten.“ Die Vereine, vor allem Kinder und Jugendliche, zu fördern, wird sich Anna Maria Ott auf die Fahnen schreiben. Weiter müsse man nach Haag „wieder Leben bringen“ und den Ort „attraktiv gestalten“, betonte sie als Gemeinderatskandidatin und wohl auch als Vorsitzende des Verschönerungsvereins.
Bürgerliche Vorhaben sollen künftig ohne großen bürokratischen Aufwand umgesetzt werden, sagt Richard Schuster. Nicht aus dem Auge zu lassen sei „ein schönes Ortsbild.“
Die Bürgernähe ist für Wolfgang Obermaier Devise: „Wir entscheiden für den Bürger als Freie Wähler. Wir versuchen alles vom Bürger zum Bürger.“ Regina Knittlberger will den regionalen Handel besser fördern, dazu „mehr Leben in Haag, mehr Verbindungen“ schaffen. Nensi Obermaier berichtete vom Kontakt mit den Leuten, den sie in ihrer 40-jährigen Berufstätigkeit in Haag geknüpft habe. Sie wisse, dass die Anliegen der Bürger an die Gemeinde weitergegeben werden müssten. Die „schnelle Umsetzung der vernachlässigten Straßengestaltung“ visiert Renate Wortmann an. Ferner gelte es, den Einzelhandel besser zu fördern. Die Mitbestimmung betont Jörg Kalmes: „Die Gemeinde braucht mehr Transparenz in der Verwaltung.“ Die Bürger sollen besser darüber informiert sein, „was läuft“. xy