Männer gehen nicht gerne zum Arzt. Gesundheitliche Probleme, vor allem im Unterleib, sind oft mit Scham besetzt oder werden aus Angst verschwiegen. Die „Movember-Stiftung“ sagt: „Die Gesundheit von Männern befindet sich in einem kritischen Zustand, einfacher ausgedrückt: Männer sterben zu jung.“ Die „Stiftung Movember“ setzt sich seit 2003 weltweit für Männergesundheit ein und konzentriert ihre Arbeit auf die Bereiche Prostatakrebs, Hodenkrebs, psychische Gesundheit und Suizidprävention. Mit diesem Hintergrund hat Nadia Lehner, die selbst in der Urologie tätig ist, in Rott die Aktion „Movember“ gestartet. Sie und ihr Team luden zum Spendenbrunch ins Trachtenvereinsheim ein. Rund 60 Personen folgten dem Aufruf. Wie es sich für einen Brunch gehört, gab es ein Frühstück sowie Kuchen mit Kaffee. Zudem wurde rasiert: Jedes Jahr im November lassen sich Männer weltweit einen Schnurrbart wachsen – als Zeichen für mehr Bewusstsein rund um die Männergesundheit. Beim diesjährigen Spendenbrunch gab es nach drei Jahren wieder eine Live-Bartrasur. Pfarrer Andreas Kolb stellte sich zur Verfügung. Friseurmeisterin Heidi Huber übernahm die Rasur des Pfarrers. Das Team um Nadia Lehner zeigte sich mit dem Brunch mehr als zufrieden. Es kamen rund 60 Interessierte. An Spenden konnten rund 1.200 Euro eingenommen werden. Die Spenden kommen der Arbeit der „Stiftung Movember“ zugute. Zudem gab es Infomaterial. Fotos Klemmer / Text Helm