Wasserburg – Dem vorgeschriebenen Prozedere gemäß wurde er in einem eigenen Wahlverfahren einstimmig von den anwesenden 19 Wahlberechtigten zum Bürgermeisterkandidaten gekürt.
Dabei bekam er auch die Gelegenheit, seine Vorstellungen für die Stadtentwicklung in den kommenden sechs Jahren vorzutragen. Er stellte in seiner fünfzehnminütigen Redezeit dazu fünf Hauptpunkte seiner Agenda heraus. Dazu zählten Themenblöcke wie optimierte Wohnraumplanung unter Berücksichtigung von Klimaschutzaspekten und unterschiedlichen Bedürfnissen der Wohnungssuchenden, eine verbesserte Verkehrsgestaltung und ein Nachholbedarf bei schulischer Kinderbetreuung am Nachmittag mit gesundem Mittagessen für alle. Aber auch eine kommunale Wirtschaftsförderung mit Gesprächen auf Augenhöhe, die auch ökologische Themen beinhaltet, sowie die Förderung des Ehrenamts, ohne das es keine lebendige Stadt gäbe, deckten in Wernthalers Ausführungen zahlreiche grüne Interessen ab.
Deshalb stand auch nach geheimer Wahl ohne vorausgegangene Diskussion offiziell die Unterstützung der Grünen für seine Bürgermeisterkandidatur fest.
Im Anschluss ging es an die Wahlen der Kandidierenden. Dabei stellten sich die ersten zwölf kurz vor und überzeugten dabei offensichtlich die Wahlberechtigten, da kaum Gegenstimmen zu verzeichnen waren.
Die Listenplätze 13 bis 24 sowie die Plätze der beiden Ersatzleute wurden im Block gemäß der Vorschlagsliste vergeben. Die von der erfahrenen Kommunalpolitikerin und frauenpolitischen Sprecherin im Landesvorstand, Helga Stieglmeier, geleitete Wahl verlief ohne Überraschungen. Kein Wunder also, dass Ortssprecherin Steffi König sich deshalb freute, dass der Wahlkampf um die Mandate nun endlich losgehen könne.
Die Kandidierenden für die Stadtratswahl am 8. März 2026 hier in der Reihenfolge ihrer Listenplätze:
Steffi König (1), Christian Stadler (2), Monika Barthold-Rieger (3), Isabella Hilger (4), Theresia Wurzer (5), Klaus Wimmer (6), Sylvia Hampel (7), Günter Bodenburg (8), Michaela Schneider (9), Karlheinz Rieger (10), Linda Wundrak (11), Rainer Kurzmeier (12), Andrea Berz (13), Jochen Knöchel (14), Stella Obiozo (15), Michael Dirscherl (16), Veronika Rost (17), Hannes Kreissl (18), Bettina Knopp (19), Bianca Engel (20), Saskia Behringer (21), Gerhard Heindl (22), Marion Hupf (23), Ulrike Oyan (24).
Als Ersatzleute wurden Ingrid Gaudlitz und Rainer Wundrak bestimmt.