Wasserburg – Eine üppige Tagesordnung hatte die Wasserburger CSU am vergangenen Donnerstagabend bei ihrer Aufstellungsversammlung abzuarbeiten. Nach Eröffnung und Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden Wolfgang Schmid bestimmte die Versammlung den Landrat Otto Lederer zum Wahlleiter.
Bastian Wernthaler wurde einstimmig zum gemeinsamen Bürgermeisterkandidat gewählt. Zuvor hatte er seine Ziele vorgestellt: darunter die Förderung der Wirtschaft, des Ehrenamts, von bezahlbarem Wohnraum, sowie einer familienfreundlichen Stadt mit guter Kinderbetreuung.
Viele Frauen und
aktive Ehrenamtler
Er tritt als parteiloser Kandidat an. Danach füllte die Aufstellung der Liste für den Stadtrat den zweiten Teil der CSU-Versammlung beim Huberwirt.
Vom Vorstand vorbereitet war über die Listenreihung blockweise abzustimmen. Vorher bedankte sich Schmid besonders bei Elisabeth Fischer, die aus Altersgründen nicht mehr kandidierte und bei Christoph Klobeck, der sich aus persönlichen Gründen nicht mehr für den Stadtrat bewerben möchte. Alle anwesenden Kandidaten stellten sich und ihre Intentionen kurz vor und dann wurde gewählt. Die Liste der CSU führt Georg Machl an, gefolgt von Simone Huber, Jakob Schedel, Heike Maas, Markus Bauer und Viktoria Zinke. Den nächsten Block befüllen Alexander Riedler, Kevin Klammer, Matthias Bieniek, Wolfgang Schmid, Willy Atzenberger und Michaela Liebhart. Block drei bilden Venton Berisha, Kerstin Weinisch, Michael Misch, Annetta Küspert, Dr. Stefan Girbaci und Dr. Stefan Piehler. Für den vierten Block stehen Thomas Neuner, Rudi Meingaßner, Ivan Vorgic, Fabian Worm sowie Patrick und Adrian Zeislmeier. Als Ersatzkandidat bestimmte die Versammlung Markus Meinl.
Otto Lederer zeigte sich sichtlich erfreut über eine junge Liste mit vielen Frauen und aktiven Ehrenamtlichen, die allesamt das Ziel verfolgen würden, Wasserburg und die Zukunft der Stadt positiv zu gestalten. Sie unterstützen damit die Ziele ihres Bürgermeisterkandidaten, zusammen mit Wirtschaft und Gewerbetreibenden zum Wohl der Stadt zu arbeiten. Besonders wichtig sei allen die Förderung des Ehrenamts, die Schaffung von Wohnraum, der Erhalt und die Verbesserung der Infrastruktur für Kunst, Kultur und Sportanlagen sowie die Optimierung der Kinderbetreuung auch im Grundschulalter. Ein weiteres Ziel sei es auch, für die Interessen, Sorgen und Nöte der älteren Menschen einzutreten. Den Abend beendete ein leidenschaftlich vorgetragenes Referat des Landrats. Er spannte den Bogen von der Einzigartigkeit Wasserburgs als Touristenmagnet, dem Schul- und Wirtschaftsstandort bis hin zu einem Zentrum von Gesundheit Plus mit seinen Krankenhäusern Romed- und dem Inn-Salzach-Klinikum. Leider seien ihm zu den Vorgängen an der Schön-Klinik Vogtareuth die Hände gebunden, er versuche aber zwischen den verschiedenen Trägern zu vermitteln und so die medizinische Versorgung der Region auf Dauer sicherzustellen.
Zum Schluss seines Referates bedankte er sich noch bei den Wasserburgern sowie allen Stadträten für ihre Bereitschaft, den in den Liegenschaften des Landkreises untergebrachten Geflüchteten unvoreingenommen zu begegnen und so deren Integration zu unterstützen. „Wasserburg ist einfach großartig“, so Otto Lederer.