UI Schnaitsee tritt mit eigenem Bürgermeisterkandidaten an

von Redaktion

Andreas Bolze bewirbt sich um Posten des Rathauschefs – Einsatz für Umweltziele

Schnaitsee – Mit den beiden Gemeinderätinnen Maria Dirnaichner und Rosina Maron ist die erst 2019 gegründete Umweltinitiative Schnaitsee seit Mai 2020 im Gemeinderat vertreten. Bei der Aufstellungsversammlung in der „Taverna Ägäis“ präsentierten sich nun sieben Kandidaten für die kommende Kommunalwahl im März. Und mit Andreas Bolze gibt es auch einen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl.

Der 51-Jährige wohnt mit seiner Familie in Waldhausen. Der studierte Betriebswirt und Familienvater stellt immer wieder fest, wo es auf kommunaler Ebene knirscht; wie beispielsweise bei der knappen Finanzierung des Kindergartens. Hier möchte er sich zukünftig engagieren und mit seiner pragmatischen Herangehensweise gute Lösungen für Schnaitsee finden.

Zu Beginn der Veranstaltung gab Maria Dirnaichner zunächst ihren Bericht zur nun auslaufenden Gemeinderatsperiode ab. Zusammen mit Rosina Maron versuchte sie in den vergangenen Jahren, Akzente für mehr Nachhaltigkeit und ökologisches Handeln zu setzen. Dazu sollten auch die zweimonatlichen Stammtische beitragen, bei denen Bürger ihre Sorgen und Wünsche gegenüber kommunalen Vertretern mitteilen können. Als schönen Erfolg bezeichnete sie die Unterschriftenaktion gegen eine große Hähnchenmastanlage in Schmidham, die dann tatsächlich nicht realisiert wurde. Dirnaichner berichtete aber auch von vielen Vorschlägen und Anträgen, die keine Mehrheiten im Gremium fanden. So stellte beispielsweise die UI im Mai 2021 den Antrag auf Regenwassernutzung zur Bewässerung des Sportplatzes, der jedoch nicht umgesetzt wurde.

Mit diesen sieben Kandidaten wird sich die UI im März zur Wahl stellen: Maria Dirnaichner, Benjamin Schilbach, Johannes Scheitzeneder, Christine Lechner, Andreas Bolze, Kevin Read und Paul Wildenauer. Als Ersatzkandidatin tritt Rosina Maron an. Die wichtigsten Ziele bleiben der Trinkwasserschutz, unter anderem durch Wiedervernässung des Moores am Kratzsee, und die Reduzierung des Flächenverbrauchs. mhe

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