Griesstätt – Am Christkönig-Sonntag fand nach dem Gottesdienst die Gedenkfeier an die in den beiden Weltkriegen verstorbenen und vermissten Gemeindebürger am Kriegerdenkmal in Griesstätt statt. Von einer Abordnung der Musikkapelle Vogtareuth, wie auch vom Kirchenchor unter Leitung von Georg Opielka, wurde die Feier musikalisch und gesanglich umrahmt. Pfarrer Andreas Kolb betete für die Opfer von Gewalt der beiden Weltkriege, sowie auch für die Opfer der derzeitigen Kriege. „Unser Dank und unser ehrendes Erinnern“, so Bürgermeister Robert Aßmus in seiner Ansprache, „gilt den gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege. Sie haben gekämpft für ihre Heimat, für das, was sie für richtig hielten. Unser Gedenken gilt ebenso den gefallenen Soldaten der anderen Seite, denn auch sie haben geglaubt, ihr Vaterland verteidigen zu müssen.“
Ein Blick in unsere heutige Welt, so der Bürgermeister, zeige, der Krieg sei nicht verschwunden. „In unmittelbarer Nähe erleben wir den Angriff auf die Ukraine, ausgelöst von einem Machthaber, der seine eigenen Soldaten für politische Ziele opfert.“
Auch ging Aßmus auf den Krieg im Nahen Osten ein, wo jeden Tag Menschen, Soldaten und vor allem Zivilisten, Frauen, Kinder und ältere Menschen sterben.
Zum Andenken an die Verstorbenen und Vermissten wurden von der Gemeinde und von Mitgliedern des Krieger- und Reservistenvereins ein Kranzgebinde niedergelegt. ala