Bürgerforum stellt sich hinter Bastian Wernthaler

von Redaktion

Doppelte Aufstellungsversammlung für Stadtratskandidaten und Bürgermeisteramt

Wasserburg – In harmonischer und schon vorweihnachtlicher Atmosphäre hat das Bürgerforum gleich zwei Aufstellungsversammlungen in der gut gefüllten „Schranne“ abgehalten.

Zum einen fand die Aufstellung der Stadtratskandidaten ihrer Liste statt, zum anderen die Aufstellung des gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten Bastian Wernthaler, der auch von CSU, Grünen und SPD unterstützt wird. Die Vorsitzenden Lisa Stürmlinger und Markus Dresp (Stadtrat) moderierten den Abend nach einer Einführung zu den Zielen des Bürgerforums, bevor Bastian Wernthaler seine Gründe für die Bürgermeisterkandidatur darlegte. Offensichtlich so überzeugend, dass die wahlberechtigten Mitglieder ihn anschließend einstimmig zu ihrem Bürgermeisterkandidaten aufstellten. Man war sich einig, dass die Ziele des parteifreien Kandidaten hervorragend zu den Zielen der überparteilichen Wählervereinigung Bürgerforum passen. Die Zielsetzungen des Bürgerforums wurden ebenso deutlich bei der Vorstellung der einzelnen Kandidaten, die unterschiedliche Schwerpunkte setzten. Von Kultur- und Sportförderung, einer ökologischen und nachhaltigen Ausrichtung der Stadt und Klimaschutz bis zur Förderung des Wirtschaftsstandortes, über den Bau von bezahlbarem Wohnraum und flexibler Kinderbetreuung auch für Schulkinder waren fast alle Themen vertreten, die die Wasserburger Bürger betreffen. Der Erhalt der historischen Altstadt stand ebenso auf der Agenda wie die bessere Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel für alle Wasserburger Ortsteile. Vor allem jüngere Kandidaten wünschten sich eine lebendige Stadt mit mehr Angeboten für junge Leute, was nicht im Widerspruch stehen soll zu dem Anliegen einer Kandidatin, die sich für die besonderen Bedürfnisse von Senioren in der Stadt einsetzen möchte. Mehrfach wurde genannt, dass man sich weiterhin für eine bunte und weltoffene Stadt einsetzen will, in der Menschen gleichberechtigt leben können.

Ein Dank von Stadtrat Norbert Buortesch ging auch an die Kandidaten, die sich bereit erklärt haben, sich für Kommunalpolitik zu engagieren. Dritte Bürgermeisterin Edith Stürmlinger meinte, dass eine Mischung aus jungen neuen Stadtratsmitgliedern, gepaart mit der Erfahrung der Älteren, die ideale Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Stadtratsarbeit wäre.

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