CSU in Eiselfing geht ohne Bürgermeisterkandidaten in den Wahlkampf

von Redaktion

Aufstellungsversammlung ergibt eine verjüngte Parteiliste für die Kommunalwahl

Eiselfing – Jünger will sie werden, die CSU im Gemeinderat nach der nächsten Kommunalwahl im März 2026. Das wurde auch schon bei der Aufstellungsversammlung im Gasthaus Sanflt deutlich. Denn gleich mehrere Kandidaten kommen mit einer Parteierfahrung aus der Jungen Union.

Verzichten werden die Christsozialen jedoch auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. „Denn im Eiselfinger Gemeinderat stimmen alle Gewählten sowieso für das Wohl der Gemeinde, egal welcher Partei oder Gruppierung sie angehören“, sagte der Ortsvorsitzende Stefan Reininger, der selbst noch einer jüngeren Generation zuzuordnen ist.

Für die Nominierung der Gemeinderatskandidaten war als souveräner Wahlleiter der Parteifreund, Kreis- und Bezirksrat Matthias Eggerl, nach Eiselfing gekommen. Unterstützt wurde er vom Wasserburger Stadtrat und Kreistagskandidaten Georg Machl und vom Schonstetter Christian Fink, der recht gerne in Eiselfing ist, „weil es da noch einen Wirt gibt“, wie er sagte. Unter den interessierten Anwesenden bei der öffentlichen Versammlung waren auch der Altbürgermeister Rupert Oberhuber und der UWE-Gemeinderat Bartholomäus Kronast junior.

Im Gemeinderat von Eiselfing sind 16 Sitze bei der Kommunalwahl neu zu vergeben. In der jetzt zu Ende gehenden Wahlperiode hat die CSU fünf Sitze. „Diese Zahl wollen wir nicht nur verteidigen, sondern, wenn es geht, erhöhen“, ist da die Meinung der Partei.

Schon vorher wurde im Parteiortsvorstand ein Listenvorschlag erarbeitet, zu dem der Ortsvorsitzende meinte, das sei eine „super Liste“. „Alle Generationen sind vertreten. Und vom Kindergartenspezialisten über den Unternehmer, dem Beamten, den Handwerkern und den Landwirten ist die Einwohnerschaft der Gemeinde recht gut vertreten“, sagte er. Bei der Vorstellung wiesen die Kandidaten auf ihre Vorstellungen hin, die sie im Gemeinderat besonders anpacken wollen. Bei den Investitionen überlegt und sparsam finanzieren, darauf zu schauen, dass die Baukosten nicht zu sehr steigen, was für die Zukunft als Problem gesehen wird, und die Jugend am Gemeindeleben aktiv beteiligen, waren die meisten Anliegen. „Und es sollen mehr Frauen im Gemeinderat sitzen“, sagte eine der Kandidatinnen.

Die von Matthias Eggerl als Wahlleiter durchgeführte Wahl zur Listenaufstellung, für die es entsprechend der Parteisatzung umfangreiche Vorgaben gibt, war dann durch einstimmige Ergebnisse recht schnell durchgeführt. Alle Kandidaten nahmen die Wahl an. Einstimmig entschied die Wahlversammlung zudem, dass der gewählte Nachrückkandidat im Eintrittsfalle den Platz auf der Liste einnimmt, der frei geworden ist. Also nicht auf dem letzten Listenplatz einfach nachrückt, wie es die Bezeichnung eigentlich beschreiben würde. Als Beauftragte der Partei für die Überbringung der Unterlagen an das Gemeindeamt wurden Altbürgermeister Rupert Oberhuber und der Parteischriftführer Michael Leb gewählt.

Für die Gemeinderatswahl tritt die CSU in Eiselfing mit dieser Liste, in dieser Reihenfolge und aus den genannten Gemeindeorten an: Johann Herzog aus Freiham, Stefan Reininger aus Gammersham, Stefanie Müller aus Eiselfing, Michael Maier aus Aham, Peter Oberhuber aus Langgassen, Sebastian Pauker aus Alteiselfing, Franz Dirnecker aus Höhfelden, Markus Öttl aus Alteiselfing, Max Hintermeier aus Bergham, Hermann Wagner aus Bergham, Simon Liegl aus Pollersham, Julia Baumann aus Bachmehring, Georg Gießibl aus Hausmehring, Kilian Maier aus Aham, Tom Holzapfel aus Bachmehring und Leni Lex aus Eiselfing. Nachrückkandidat ist Rupert Hintermeier aus Bergham.bua

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