Erfolg beim Deutschen Kita-Preis

von Redaktion

Landkreis Mühldorf belegt dritten Platz bei früher Bildung

Landkreis Mühldorf/Berlin – Die Freude im Landkreis Mühldorf ist groß. Denn der Deutsche Kita-Preis 2025 geht an ein regionales Projekt. Das Bündnis „Lernen vor Ort“ von Koordinatorin Carolin Jürgens wurde aus rund 600 Bewerbungen ausgewählt und holte den dritten Platz in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“.

„Wir freuen uns riesig“, sagt Projektleiterin Jürgens auf Anfrage. Die Auszeichnung sei eine große Anerkennung und ein Zeichen der Wertschätzung: „für unser Netzwerk und alle Partner, die sich seit Jahren engagiert an der Arbeit im Netzwerk beteiligen“, betont Jürgens.

Beratung
für Familien

Das Bündnis berät Eltern mit kleinen Kindern und fördert die Familien. An sechs Stützpunkten im Landkreis können sich Eltern mit Gleichgesinnten austauschen. Dabei geht es um alle Themen, die Familien eben bewegen: Krippe, Kitas, Schule, Freizeit, Bildung, Hilfe bei Erziehungsfragen.

„Überzeugt hat die Jury, dass das Bündnis mit datengestütztem Bildungsmonitoring, Befragungen und Evaluationen die Bedarfe der Familien erkennt und passende Angebote entwickelt“, so die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in einer Pressemitteilung – sie ist Teil der Initiative, die den Deutschen Kita-Preis verleiht.

Auch die verschiedenen Stützpunkte im großen Landkreis Mühldorf kamen gut bei der Jury an. Denn durch die alltagsnahe und gut erreichbare Verteilung der Angebote können Eltern niederschwellig Hilfe bekommen.

Unter anderem berät in einem der Stützpunkte eine Familienkinderkrankenschwester. „Die weiteren Angebote reichen von fachlichen Symposien, von Eltern moderierten Austauschrunden bis hin zu Spielnachmittagen“, führt die Stiftung in einer Pressemitteilung weiter aus.

Mit dem dritten Platz gehen nicht nur eine große Ehre, sondern auch ein Preisgeld von 10.000 Euro einher. Projektleiterin Carolin Jürgens überlegte sich bereits, wie sie das Geld investieren könnte. „Durch eine Befragung wissen wir, dass die Eltern des Landkreises sich mehr Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit wünschen und dass ein Bedarf an Begegnungs- und Freizeitangeboten besteht“, erzählt sie.

Genau da wolle das Bündnis mit dem Preisgeld ansetzen. Jürgens zufolge gibt es schon erste Ideen zu einer „digitalen Freizeitkarte für Familien mit Begegnungs- und Freizeitangeboten in der Region“.

Auch Landrat Max Heimerl zeigt sich auf Anfrage mächtig stolz auf diesen Preis. „Diese Auszeichnung würdigt die jahrelange, engagierte Arbeit vieler Menschen, die sich täglich dafür einsetzen, die frühkindliche Bildung und die Unterstützung von Familien zu verbessern“, so Heimerl.

Der Erfolg zeige, wie wichtig es sei, dass man als Gemeinschaft zusammenarbeite, um so die besten Voraussetzungen für die Entwicklung der Kinder zu schaffen. „Ein großes Dankeschön gilt allen Beteiligten – den Familien, den Bildungseinrichtungen und den engagierten Partnern, die mit ihrem Einsatz dieses wertvolle Netzwerk prägen, und die sich alle als Gewinner fühlen dürfen“, betont der Landrat.

Preis
gehört allen

Das sieht Projektleiterin Carolin Jürgens ähnlich. „Die Auszeichnung zeigt auch, wie viel Kraft in dieser Zusammenarbeit steckt“, sagt sie.

Deshalb gehöre der Preis allen aus dem Netzwerk Familienbildung, die sich mit Herz, Mut und Fachwissen für „unsere Kinder, Jugendlichen und Eltern“ einsetzen.

Der Deutsche Kita-Preis

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