„Leuten eine Freude machen“: So werden Wasserburger und Mühldorfer Vereine unterstützt

von Redaktion

Es ist ein jährlicher Termin, der der Sparkasse Wasserburg am Herzen liegt: der Festakt, bei dem die Verteilung ihrer Stiftungsgelder für Kultur- und Sozialengagement bekannt gegeben wird. Gut 100 Vertreter von Vereinen und Organisationen hatten sich im Sparkassensaal versammelt, von Sparkassenchef Mischa Schubert wurden sie willkommen geheißen. Das Wasserburger Kammerorchester, das ebenfalls zu den Begünstigten gehörte, sorgte für die musikalische Umrahmung. Schubert verwies bei seinem Grußwort darauf, dass es eine beträchtliche Zahl von Zustiftern gebe, die Vorgaben bei der Mittelverteilung machen würden. Daher könne es keine einheitliche Höhe der Zuwendungen geben. Insgesamt wurden knapp 180.000 Euro an 45 ausgewählte wohltätige Initiativen aus der Stadt Wasserburg sowie den Landkreisen Rosenheim, Mühldorf und Erding verteilt. Der Wasserburger Bürgermeister Michael Kölbl, Verwaltungsrats- und Stiftungsratsvorsitzender, wies bei der Zusammenkunft auf die außerordentliche Bedeutung des Ehrenamts hin – mit einem Dank an alle, die ein solches Amt ausüben. Für Kölbl steht jedenfalls fest: „Man kriegt etwas zurück. Man kann Leuten eine Freude machen.“ Zu den Begünstigten der Sparkassen-Sozialstiftung gehörte unter anderem der Verein „Movinn Forward“, der die gut besuchte Skater-Anlage beim Badria betreut. Mit der Zuwendung soll Schutzausrüstung für die Sportler gekauft werden. Auch für Kultur setzt sich der Verein ein: In diesem Jahr hatte er zu einem inklusiven Festival beim Badria geladen. Auch für das Roboticsteam vom Gymnasium Gars gab es eine Zuwendung. Es hatte sich in der deutschen „First Lego League“ und dem darauffolgenden Zentraleuropafinale für das Weltfinale in Florida qualifiziert. Im Weltfinale haben die Garser Schüler als einziges Team Deutschland vertreten und sicherten sich den unglaublichen fünften Platz. Leiter des Roboticsteams, Oberstudienrat Marco Grees, nahm die Zuwendung zusammen mit den Schülern Kilian Huber und Alexander Barth entgegen. Über einen höheren Geldbetrag durfte sich auch die Kreiswasserwacht Rosenheim (auf dem Foto Alexander Erbe, links, und Andreas Mitterhuber) freuen, die damit einen Teil eines Sonargeräts zum Sucheinsatz in trüben Gewässern finanziert. Es ist ein hochmoderner, hocheffizienter Apparat namens Aqua-Eye, der mit künstlicher Intelligenz arbeitet. Das Gerät soll der ganzen Region zugutekommen. Fotos Weithofer; RE / Text Weithofer

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