Haag – Schon vor 25 Jahren wurde der Bürgersaal zu klein für die Hobbykünstlerausstellung. 28 Aussteller organisierte Helmut Schmid. Der Reinerlös wurde für die Freibadrenovierung gespendet. Dr. Bernhard Grabmeyer zählte für den Förderverein des Krankenhaus 417 Mitglieder. Die Forderung war damals noch auf Haag als „selbstständigen Akutversorger“ ausgerichtet.
Seinen 85. Geburtstag feierte Hardl Wieser, Friseurmeister und Gründer des Skatclubs. Bei der Jungen Union gab es einen Wechsel. Felix Grabmeyer löste Christina Sax ab. Aktionen bildeten das Weiherfest und JU-Kino. CSU-Vorsitzender Tobias Kurzmaier dankte für den Einsatz. Der Hundesportverein regte das Aufstellen von elf Hundeklos im Gemeindebereich an. Verschönerungsvereinschef Robert Scherzer kommentierte: „Ich freue mich, dass Haag sauberer wird.“
Die Toskana-Maler der Volkshochschule suchten eine Woche lang in Italien Motive. Für die besten Bilder wurden Dr. Kirsten Eckhardt und Traudl Wimmer von der damaligen VHS-Chefin Inge Keller ausgezeichnet. Die Energieholzbörse der Waldbesitzervereinigung Wasserburg-Haag informierte über Anbieter von ofenfertigem Holz.
Die Tafel der Gefallenen des Ersten Weltkriegs fand sich im Dachboden des Rathauses. Man schlug vor, sie zu renovieren. Für die Raiffeisenbank verabschiedete Vorstandsvorsitzender Georg Suittenpointner seinen Vorgänger Albert Rieder nach 34-jähriger Dienstzeit.
Dr. Hubert Dötterl lud zur Herzwoche in das Krankenhaus und fand hohe Resonanz für seine Tipps zu Blutdruck, richtiger Ernährung, Herzschrittmacher und Herzschwäche. Zum Gemeindepokalschießen zählte Bürgermeister Hermann Dumbs 152 Teilnehmer. Den Pokal übernahm Josef Eibl für Hubertus Stauden. Die „Mooshamer Sänger“ begingen ihr 20-jähriges Gründungsfest mit einem „Hoagarten“ und forderten die Gäste zum Mitsingen auf.
Der Rafting Club zählte 180 Mitglieder und verkürzte das Tourenprogramm auf Dreitagesfahrten für Aktive und Passive. Zum Gauschützenball im Haager Bürgersaal spielte wie alle Jahre die Wasserburger „Caramba“ und schwangen die Schützenkönige das Tanzbein.
Die „Freunde des Haager Freibads“ trafen sich im „Hofgarten“. Hans Urban hatte einen Aufkleber entworfen, der als Werbeträger Geld in die Kasse bringen sollte. 2000 Mark hatten die Hobbykünstler gespendet, teilte Vorsitzender Walter Glück mit. Die Metallbaufirma Schletter habe 30 Bankgestelle ohne Rechnung angefertigt. Mit den Spenden wollte man offene Umkleidekabinen für die Liegewiesen finanzieren.
Die „Freibadfreunde“ hatten sich 1999 „zur Rettung des Bades“ gegründet. Für den Winter waren Eislauf, Stockschießen, Schlittschuhfahren und heiße Getränke in der Planung. Schon lange zuvor hatte sich das Eisstockschießen am Post-Weiher in Joppenpoint etabliert.