Reichertsheim/Kirchdorf – In der jüngsten Gemeinschaftsversammlung der VG Reichertsheim ist eine Anfrage aus dem Kirchdorfer Gemeinderat behandelt worden. Dabei ging es um die finanziellen Auswirkungen aus den Jahren 2023 und 2024, als es zu bedeutenden Unregelmäßigkeiten im Geschäftsbetrieb kam. Dadurch verließ ein großer Teil der Belegschaft das Rathaus, das Rekonstruieren von Geschäftsvorfällen war nur mit einer Beraterfirma möglich. Die Anfrage begründete Ratsmitglied Josef Haindl (Kirchdorf): „Die Leute sollen wissen, was auf uns zugekommen ist“. Immerhin würden die Auswirkungen dieser Misere mit 500.000 Euro beziffert.
Dazu erklärte der VG-Vorsitzende Franz Stein, dass die personellen Schwierigkeiten mittlerweile überwunden seien. Genaue Summen daraus seien nicht zu benennen, da nicht jeder Arbeitsschritt zu beziffern sei und es abgesehen davon immer wieder Personalwechsel gebe. Damit könnten die Zahlen diese vergangene Krise nicht genau widerspiegeln. Zudem habe man seitdem keinen Personalwechsel mehr gehabt. Auf Nachfrage sah Vorsitzender Stein diesen unrühmlichen Abschnitt als bewältigt an.kg