Obing – Mit großer Geschlossenheit haben die Freien Wähler in Obing den amtierenden Bürgermeister Josef Huber zum dritten Mal als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im März 2026 nominiert. Wie die Freien Wähler mitteilen, sei die Entscheidung, Huber erneut ins Rennen zu schicken, eindeutig ausgefallen.
Auch die übrigen Ortsfraktionen haben dem amtierenden Ersten Bürgermeister ihre volle Unterstützung zugesagt.
Positive Entwicklung auch
in schwierigen Feldern
In seiner Vorstellungsrede dankte Huber den Mitgliedern der Freien Wähler sowie den Vertretern der anderen Fraktionen. Er betonte, dass es zu Obing gehöre, sich gegenseitig zu besuchen, und unterstrich seine anhaltende Begeisterung für die Kommunalpolitik. Ein Rückblick auf die vergangenen sechs Jahre zeige, dass sich auch in schwierigen Themenfeldern positive Entwicklungen erzielen ließen. Mit Zuversicht und starker Motivation wolle Huber die nächsten sechs Jahre gemeinsam mit dem Gemeinderat gestalten. Im Obinger Gemeinderat herrsche ein respektvoller Umgang, der den Drang fördere, die Gemeinde in eine gesicherte und nachhaltige Zukunft zu führen.
Die Versammlung nominierte Huber einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten. Martin Maier aus Honau leitete die Vorstellungsrunde der zehn Gemeinderatskandidaten, deren Listenplätze zuvor per Akklamation vergeben worden waren. Die Reihenfolge richtet sich nach der Anzahl der abgegebenen Stimmen.
Angeführt wird die Liste von Albert Löw aus Albertaich, der seit zwölf Jahren dem Gemeinderat und dem VG-Rat angehört und seit sechs Jahren als Fraktionssprecher sowie Jugendbeauftragter tätig ist.
Auf Listenplatz zwei kandidiert Hans Schloder aus Frabertsham, der sich besonders für die Themen Energieversorgung, Wohnraum und Mobilität engagiert. Johannes Ober, Bauhofmitarbeiter und leidenschaftlicher Feuerwehrler, steht auf Platz drei und will sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen. Jakob Fischer, jun., Leiter eines Lohnunternehmens, kandidiert auf Platz vier, gefolgt von Guido Baumann, Abteilungsleiter in München, auf Platz fünf. Peter Wurmannstätter, Verwaltungsfachwirt und seit acht Jahren im Gemeinderat, belegt Platz sechs. Die Landwirtin und Direktvermarkterin Andrea Matter kandidiert auf Platz sieben, Elektrotechnikermeister Markus Bachl auf Platz acht. Christian Schunk, Dipl.-Volkswirt und Kreistagsmitglied, steht auf Platz neun. Martin Ober-Zenger, Ingenieur für Gebäudetechnik, komplettiert die Liste auf Platz zehn.
Peter Wurmannstätter informierte die Anwesenden über die Begriffe „Panaschieren“ und „Kumulieren“, die im Zusammenhang mit der Wahl eine Rolle spielen werden. Er erklärte, dass bei offenen Listen bis zu drei Stimmen auf einen Kandidaten vereinigt werden können, was das Auszählen aufwendig mache.
Die Wähler sollten daher auf die Stimmenzahl achten oder bei Unterschreitung der Gesamtstimmenzahl der Partei ihre Stimme geben. Die Kommunalwahl stelle einen Grundpfeiler der Demokratie dar und es sei ratsam, dieses Recht wahrzunehmen.
Ab der Wahlbenachrichtigung können die Unterlagen für die Briefwahl beantragt werden, die Versendung erfolgt jedoch erst nach allgemeiner Freigabe. Ein Frühschoppen mit Landrat Andreas Danzer ist am Sonntag, 8. Februar, in Obing geplant, am Mittwoch, 25. Februar, steht ein weiterer Termin beim Reiter-Wirt in Frabertsham auf dem Programm.