Leserforum

Für Radfahrer und Fußgänger unpraktisch

von Redaktion

Zu „Die Bagger schaufeln schon“ vom 25. November:

Der geplante Radweg zum neuen Edeka soll von der Innkanalkreuzung bis zur Obi-Ampel verlaufen, dort die Straßenseite wechseln und anschließend auf der anderen Seite wieder bis zum neuen Edeka zurückführen. Erfahrungsgemäß werden solche Umwege jedoch von Fußgängern und Radfahrern oft abgekürzt, indem sie direkt die Straße überqueren – und damit steigt das Unfallrisiko deutlich. Eine sinnvolle Alternative wäre ein Radweg, der auf der Nordseite der Unterführung hindurchführt. Platz dafür wäre genug. Die dahinterliegende Sickergrube könnte einer Auffahrt weichen, zumal die Zufahrt bereits asphaltiert ist. Die Kosten für die Errichtung des Ganzen würden teilweise sogar durch das Straßenbauamt Rosenheim gedeckt. Zusätzlich könnten – wo möglich – die zukünftigen ansässigen Geschäfte an der Finanzierung beteiligt werden. Die Stadt würde damit nicht nur einen Teil der Kosten für den Bau einsparen, sondern auch die Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger deutlich erhöhen. Dies ist besonders relevant, da an dieser Stelle neben dem Einzelhandel auch ein Fahrradgeschäft entstehen soll, und der eine oder andere Kunde sein neues Fahrrad gerne testen oder damit sicher nach Hause fahren möchte.

Philipp Enzinger

Mühldorf

Artikel 2 von 11