Nikolaus lobt Mitarbeiter

von Redaktion

Rückblick und Ausblick bei Weihnachtsfeier der Gemeinde Schnaitsee

Schnaitsee – Ein durchwegs positives Fazit zog Bürgermeister Thomas Schmidinger bei der Weihnachtsfeier der Gemeinde Schnaitsee. Im festlich geschmückten Saal der „Taverna Ägäis“ hob er den Verdienst aller hervor, die ihr Scherflein zu einer funktionierenden Kommune beigetragen hatten: „Bei uns greifen die Rädchen ineinander.“ An diesem Abend waren aber auch alle da. Vom Gemeinderat über die Verwaltung, die Beauftragten, den Bau- und Wertstoffhof, die Reinigungskräfte der Liegenschaften bis hin zur Schulleitung und den Feuerwehrkommandanten – alle wurden gelobt.

Umfangreiche
Planungsarbeiten

Besonders hob Schmidinger Thomas Fuchs und Theresa Emmerer hervor, die ihre beruflichen Qualifikationsprüfungen mit Bravour geschafft haben. Sein besonderer Gruß galt den „Klarinettenböhnchen“, die unter der Leitung von Irmi Sax den Abend musikalisch bereicherten. Im Rückblick nannte er die Planungsarbeiten für das neue Kinderhaus und die neuen Hochbehälter als wichtigste Themen. „Hier haben wir bestens vorgearbeitet. 2026 kann es losgehen.“ Ein lang gehegter Wunsch ging mit der Realisierung des Gehwegs durch die Chiemseestraße und die Trostberger Straße in Erfüllung. „Da konnten wir gefährliche Stellen entschärfen und zudem absolut barrierefrei gestalten. Dafür mussten wir aber dicke Balken durchbohren.“ Die Schnaitseer Feuerwehr bekam ein neues Fahrzeug, die Sportanlagen an der Schule wurden erneuert und auch das neue Musikhaus wurde durch gemeindliche Unterstützung realisiert. „Wir können zum Jahresende zufrieden sein mit dem, was wir alle zusammen geschafft haben.“ Im Ausblick für 2026 nannte er neben den Großprojekten Kinderhaus und Wasserhochbehälter auch die Erweiterung des Gewerbegebiets. „In diesem Zuge kommt die gefährliche Kreuzung in Rumering endlich weg. Wieder ein großes Plus für die Verkehrssicherheit.“ Zudem wird nächstes Jahr die Wachhütte der Wasserwacht neu gebaut. „Und wenn es die Finanzen und der Arbeitsaufwand zulassen, geht es an die Dorferneuerung in Waldhausen.“

Zur Personalsituation stellte er die neuen Mitarbeiter Doreen Matschulat, Nadja Zwingler und Andreas Reithmeier, die das Team des Rathauses verstärken, vor. Eigentlich sollte es nun ans Büfett gehen, aber Glockenläuten und Kettenrasseln kündigten den Überraschungsbesuch des Nikolauses und seines gefährlich aussehenden Gesellen an. Der heilige Mann hatte aber hauptsächlich Lob für alle Mitarbeiter der Gemeinde dabei. Nur die drei Bürgermeister mussten persönlich bei ihm erscheinen. Eine Notruftafel bekam Thomas Schmidinger überreicht. Er verschwinde zu oft unabgemeldet aus dem Rathaus und sollte für die besorgten Kollegen über diese Notrufnummer immer erreichbar sein. Zweite Bürgermeisterin Anita bekam ein Bild von ihr selbst. „Weil du fast nie daheim bist, kannst du es deinem Sepp schenken, damit er nicht vergisst, wie du ausschaust.“ Dritter Bürgermeister Christian Sewald, der im März aufhört, bekam vom Nikolaus einen Koffer für die kommenden vielen Reisen in der gewonnenen Freizeit. Zum Schluss lobte der Nikolaus (Waldhausens Kommandant Stefan Randlinger mit Sohn Korbinian) die Gemeinde für die Wunschbaumaktion. „Damit sollen alle eine Möglichkeit haben, die Tugend des Schenkens nicht zu vergessen.“ Er mahnte aber auch an, dass noch Sterne am Baum hängen, die auf Spender warten. Mit viel Applaus wurde das Duo wieder verabschiedet.

Akribische
Zählerei

Nach dem Abendessen veranstalteten die drei neuen Rathausmitarbeiter Doreen Matschulat, Nadja Zwingler und Andreas Reithmeier ein Quiz, um das kommunale Wissen zu testen, aber auch mit einigen Gaudieinlagen. So musste die Guatl-Anzahl in einem großen Glas erraten werden. Das Quartett Marco Anstötz, Fritz Graßl, Fritz Erl und Günther Edlmann lag am nächsten und durfte sich nach akribischer Zählerei die Guatl teilen.

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