Powerfrauen präsentierten Doppelkonzert und Kunst an den Wänden

von Redaktion

Sophia Stadler, Ulrike Überacker und Annette Lanzinger stellen ihr Können im Atelier „Augenblicke“ unter Beweis

Mühldorf – Das Atelier „Augenblicke“ von Silke von Clarmann wurde zu einem Ort, an dem Kunst und Musik in seltener Intensität zusammentrafen, denn alle bisherigen Besucherzahlen wurden deutlich übertroffen. Hier trafen Powerfrauen im besten Sinn aufeinander, auf der Bühne und an den Wänden.

„Die aktuelle Atelierausstellung widmet sich dem Thema „Vielfalt“, in dem starke, inspirierende Frauen porträtiert werden“, so Silke von Clarmann. Den Musikabend eröffnete Sophia Stadler mit ihrer Harfe, deren Klangfülle auf Anhieb das Publikum faszinierte. Beides überraschte sogar Kenner: die Dynamik des riesigen Instruments und die Souveränität der Künstlerin. Ihr Repertoire habe sie so ausgewählt, dass in allen fünf Stücken eine andere Seite der Harfe hörbar werden sollte.

Nicht enden wollten Applaus und Bravo-Rufe, bis die Künstlerin zurückkam mit einem Lied, das jeder kannte: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

„Wir müssen vorwarnen: Wir sind die Damen, die auf der Bühne immer viel zu erzählen haben“, so das Duo „Velvet Rain“ mit Annette Lanzinger am Klavier und Ulrike Überacker mit ihrer Violine. Und schmunzelnd ergänzte die eine: „Unser Programm umfasst nicht viele Stücke, denn wir komponieren selber.“ Natürlich wollte das Publikum auch wissen, woher der Name des Duos kommt, und schlagfertig kam die Antwort: „Immer wenn wir probten, regnete es!“ So hatten die beiden auf Anhieb die Sympathien der Zuhörer gewonnen. Man erfuhr außerdem, dass jedes ihrer Stücke seine eigene Geschichte habe. Die Stücke wurden mit anhaltendem Applaus und lauten Bravorufen bedacht. Alle Besucher waren sich zum Abschluss einig: Hier ist eine Kulturoase inmitten der Kunstwerke Silke von Clarmanns entstanden.fis

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