Rott am Inn – Das Vereinsheim des ASV Rott soll saniert werden. Dafür hat der Verein nun die Gemeinde gebeten, einen Förderantrag im Rahmen des Bundesprogramms zur Sanierung kommunaler Sportstätten zu stellen. Außerdem habe der Bayerische Landes-Sportverband eine Zuwendung in Aussicht gestellt. Die Finanzierung wird aber trotzdem schwierig, das wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung mehr als deutlich.
2,6 Millionen Euro reine Baukosten hätten der ASV Rott veranschlagt, erläuterte Maximilian Brockhoff, Geschäftsleiter von Rott. „Da fehlen aber Energieplaner und weitere Gewerke“, bemerkte Brockhoff. Er rechne deshalb eher mit Ausgaben von drei Millionen Euro. Hinzu komme, dass die beantragte Förderung nicht die Räumlichkeiten für die Gaststätte umschließe. Diese mache aber laut den Sanierungsplänen des ASV etwa die Hälfte des Vereinsheims aus. Heißt also, die Hälfte des Baus müsste anderweitig finanziert werden.
Auch bei der anderen Hälfte bleiben 25 Prozent der Kosten ungedeckt. „Die Frage ist also: Wer soll das finanzieren?“, fragte Brockhoff. Auch Bürgermeister Daniel Wendrock (parteifrei) bemerkte, dass es unklar sei, wer den hohen Eigenanteil stemmen könnte. Er sprach sich aber trotzdem dafür aus, einen Antrag auf Förderung zu stellen. Selbst wenn diese genehmigt werde, sei es noch lange kein Zwang, die Baupläne auch umzusetzen. „Wir können dann weiter schauen“, so Wendrock.
Renovierungs-Arbeiten
am Gebäude sind
„dringend nötig“
Dritter Bürgermeister Christoph Sewald (SPD) sah dies ähnlich, er sprach ebenfalls davon, dass die „Finanzierung spannend“ werde, betonte allerdings, dass es „dringend nötig“ sei, am Vereinsheim etwas zu machen. Einstimmig beschloss der Gemeinderat schließlich, einen Förderantrag zu stellen.