Ramerberg – Mit einem ungewöhnlichen Vorfall waren die Feuerwehr Ramerberg, die Polizei Wasserburg und der Rettungsdienst am Montag, 5. Januar, beschäftigt. Ursprünglich alarmiert zu einer einfachen Ölspur, entdeckte die Feuerwehr am Straßenrand in der Nähe des Bahnübergangs plötzlich ein verunfalltes Auto, das sich augenscheinlich überschlagen hatte. Vom Fahrer fehlte allerdings jede Spur.
Aufgrund der Gegebenheiten sei aber nicht auszuschließen gewesen, dass die Person sich schwerer verletzt habe, wie die Polizei auf Anfrage mitteilt. Deshalb wurde eine Personensuche eingeleitet, zur Suche sei auch ein Hubschrauber angefordert worden. Dieser konnte allerdings kurz darauf schon wieder abbestellt werden, denn der Unfallverursacher meldete sich zwischenzeitlich an der Polizeidienststelle.
Wie sich herausstellte, war der Mann wohl alleinbeteiligt bei Anger von der Straße abgekommen und mit seinem Auto in der Böschung gelandet. Bei dem Unfall wurde er mit großem Glück nur leicht verletzt, konnte sich selbst aus dem Wagen befreien und den Unfallort selbstständig verlassen. Wie die Polizei erklärt, hatte der Unfallverursacher vorgehabt, das Auto am nächsten Morgen mit privater Hilfe zu beseitigen. Da sind ihm allerdings die Einsatzkräfte zuvorgekommen.
Die Ölspur, zu der die Feuerwehr Ramerberg alarmiert worden war, steht im Übrigen nach Erkenntnissen der Polizei nicht in Verbindung mit dem Unfall.