Schnaitsee – Proppenvoll war die Schnaitseer Turnhalle beim Familienfest der TSV-Starlights-Garden. „Heuer haben wir fünf Garden mit 122 Mädels und sieben Buben am Start“, sagte Trainerin Birgit Kotiers zu Beginn der Aufführungen. Und dabei gibt es das Novum, dass aus den Trainerinnen und Müttern eine TSV-Jubiläumsgarde zum 100-jährigen Bestehen installiert wurde. Wie Kotiers berichtete, wurde seit Monaten jeden Donnerstag ab 15.30 Uhr trainiert, „und an manchen Tagen standen wir bis 22 Uhr in der Halle. Aber es hat sich gelohnt.“ Neben ihr und Beate Dinner, die die Koordination der einzelnen Trainingszeiten übernahmen, gehörten Hanna D., Vroni, Susi, Hannah M., Anne, Lena, Elena, Antonia und Julez zum versierten Trainerstab. „Wir sind bestens vorbereitet für die Faschingssaison. Jede der Garden hat gut zehn Auftritte. Und das nicht nur in Schnaitsee, sondern auch in den umliegenden Gemeinden.“
Vor den ersten Tänzen freute sich TSV-Vorsitzender Eric Löffelmann bei seinen Gruß- und Dankesworten über den großen Erfolg der Schnaitseer Garden und er dankte den Trainerinnen für das Engagement. Heuer heißt das Motto „Von Schnaitsee um die Welt“ und dazu braucht es Flugzeuge und Stewardessen. Diesen Part übernahm die Jubiläumsgarde bei der Schnoatsee-Airline. Zu Liedern wie „Ab in den Süden“ und „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ versetzten sie die Besucher in ungetrübte Urlaubsstimmung.
Die erste Reise führte 18 Mädels der „Minis“ nach Hawaii. Bei „Aloha-he“ ließen die kleinsten Tänzerinnen ihre Baströckchen und ihre blumigen Halsketten nur so fliegen und heimsten dafür großen Applaus ein. 29 Mädels, zwei Buben als Tänzer und fünf Buben als wilde Tiere führten in den Dschungel Afrikas, wobei alle „Kids“ sensationelle Hebe- und Wurffiguren bei atemberaubendem Tempo unter dem Jubel der vielen Zuschauer in der Halle präsentierten. „I have a dream“ hieß der Titelsong der 32 „Teenies“ bei ihrer Reise durch die USA. In ihren Tänzen, auch zum Song „It doesn’t matter“, ließen sie ihre farbenfrohen Röcke nur so fliegen und heizten die Stimmung in der Halle richtig an. Den Höhepunkt präsentierten die „Starlights“ bei Samba in Brasilien. Ein wenig Karneval in Rio, ein wenig Fußball in den berühmten gelben Trikots. Nach minutenlangen Standing Ovations gaben alle 129 Tänzerinnen und Tänzer natürlich noch eine Zugabe. ju