Höß leitet das Ruperti-Gymnasium

von Redaktion

Neue Schulleitung ab 14. Februar im Amt – Wechsel von Dorfen nach Mühldorf

Mühldorf/Dorfen – Die Vakanz steht vor dem Ende. Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2025/2026 hat das Ruperti-Gymnasium Mühldorf ab 14. Februar einen neuen Schulleiter: den 54-jährigen Markus Höß, derzeit Schulleiter am Gymnasium Dorfen. Höß wird Nachfolger von Schulleiterin Christine Neumaier (54), die am 7. September, wenige Tage vor Beginn des neuen Schuljahres, nach kurzer und schwerer Krankheit verstorben ist.

„Für die Schule ist es super, wenn die Leitung wieder vollständig besetzt ist“, sagt Studiendirektor Philipp Wölfl, der das Gymnasium seit September kommissarisch leitet. Der überraschende Tod von Neumaier, die das Gymnasium seit 2021 geprägt habe, sei ein „schwerer Schicksalsschlag“ für die gesamte Schule gewesen. Auch für Höß, der Neumaier persönlich kannte, war es ein „herber Schlag“, wie er erklärt.

Höß wurde in Haag geboren und wohnt jetzt in Polling. Er kennt die heimische Schullandschaft und das Ruperti-Gymnasium bereits als Lehrer wie auch als Vater. Seine drei Kinder waren bereits auf dem Ruperti-Gymnasium: „Ich habe einen guten Eindruck von der Schule.“

Auch die heimische Region kennt Höß beruflich bestens. Nach dem Studium von Sport und Latein hatte er seine erste Lehrerstelle am Gymnasium in Waldkraiburg. Anschließend war er in Altötting an der Maria-Ward-Schule, ehe er für fünf Jahre das Comenius-Gymnasium in Deggendorf leitete.

Seit sechs Jahren leitet er das Gymnasium Dorfen, das über einen naturwissenschaftlichen und einen sprachlichen Zweig mit Italienisch als dritter Fremdsprache verfügt. Das Dorfener Gymnasium versteht sich laut der Schul-Homepage als „eine lebendige und offene Schule“, in der Schüler, Eltern, Lehrer sowie Mitarbeiter in partnerschaftlicher Zusammenarbeit die gemeinsamen Ziele verfolgen. „Respekt und Toleranz prägen den Umgang miteinander. Freude am Lernen und Lehren und die Identifikation mit der Schule schaffen ein Lernklima, in dem sich alle wohlfühlen und motiviert arbeiten können.“ Dem Ideal der Inklusion folgend erfahren Schüler mit Handicaps gezielte Unterstützung. Jetzt hat sich Höß für Mühldorf beworben. Ein Grund war die Aussicht, eine Seminarschule zu leiten, berichtet Höß: „Ich möchte junge Lehrkräfte auf den Beruf vorbereiten.“ Auch wenn sein offizieller Dienstantritt erst am 14. Februar ist, bereitet sich Höß schon jetzt auf seine neue berufliche Heimat vor: „Ich bin schon im intensiven Austausch mit Herrn Wölfl“, berichtet er.

Er sei auch schon regelmäßig vor Ort, um das Team, den Elternbeirat und die Schulleitung kennenzulernen. Denn das Schuljahr und damit die Arbeit „gehen ja direkt weiter“.

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