Parkhaus-Sanierung im Verzug

von Redaktion

Die Sanierung des Parkhauses in der Wasserburger Überfuhrstraße verzögert sich. Seit Herbst laufen die Arbeiten an dem Millionenprojekt. Nach bereits gestiegenen Kosten ist nun auch der ursprüngliche Zeitplan für die Wiedereröffnung im Herbst 2026 fraglich, wie die Stadt mitteilt.

Wasserburg – Die Parkhaus-Sanierung in der Wasserburger Überfuhrstraße hat es in sich. Keine zwei Monate ist es her, dass im Stadtrat verkündet wurde: Die Sanierung ist um etwa 325.000 Euro teurer als gedacht und beläuft sich auf etwa 2,8 Millionen Euro. Für Autofahrer folgt jetzt die nächste Hiobsbotschaft, denn die Maßnahmen verzögern sich.

Zeitpunkt der
Fertigstellung noch unklar

Geplant war eine Wiedereröffnung zum Herbst 2026. Ob daraus etwas wird, bleibt aber fraglich. Denn schon im Keller kam es zu unerwarteten Verzögerungen, wie Andreas Hiebl vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit auf Anfrage mitteilt. Inzwischen seien die Arbeiten im Untergeschoss zwar beinahe fertig, lediglich die Malerarbeiten seien noch zu Gange, doch aufgrund der Verzögerungen sei „eine verlässliche Aussage zur Fertigstellung der Sanierung zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich“.

Schließlich müssen sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss dieselben Arbeiten wiederholt werden. Das heißt: Tragende Bauteile wie Stützen und Unterzüge werden ertüchtigt, dass deren statische Funktion wieder vollständig gewährleistet ist. Außerdem werden sämtliche Abläufe und die dazugehörigen Bauteile erneuert. Zudem werden ein Gefällebeton und ein neuer Gussasphalt eingebaut, so Hiebl. „Im Erdgeschoss wurde kürzlich mit dem Abbruch des Asphalts begonnen. Leider ließ es sich nicht vermeiden, dass es kurzzeitig auf zwei Etagen zu Einschränkungen bei der Nutzung kommt“, so Hiebl. Nach Abschluss der Malerarbeiten soll das Kellergeschoss in den nächsten Wochen aber wieder nutzbar sein.

Einen kleinen Trost gibt es aber für all diejenigen, die die Enge im Parkhaus kritisieren: Es soll künftig im Erdgeschoss einige breitere Parkplätze geben, die „etwas mehr Bewegungsfreiheit beim Ein- und Aussteigen bieten“, so Hiebl. Der Abstand der Stützen gebe die Breite der Parkflächen aber letztlich vor, weshalb nicht alle Parkplätze verbreitert werden könnten.

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