Die Sternsinger des Pfarrverbandes Obing haben beim Dreikönigssingen die Spendensumme von insgesamt knapp 24.000 Euro und damit das Ergebnis vom Vorjahr in etwa erreicht. Bei der Sternsingeraktion zu Jahresbeginn haben sich die Kinder aus den drei Pfarrgemeinden St. Laurentius (Foto links) mit der Filiale St. Jakobus, St. Nikolaus und St. Martin mächtig ins Zeug gelegt. Die Spendenbereitschaft in allen Pfarreien war enorm. Die meisten Sternsinger waren in der Pfarrgemeinde Obing und in Albertaich unterwegs, die 13 Gruppen sammelten insgesamt 11.980,24 Euro. In der Pfarrei Pittenhart (Foto rechts) zogen mehrere Gruppen an drei Tagen durch das Gemeindegebiet, hier kamen 6.135,90 Euro zusammen. In Kienberg (Foto Mitte) gingen 32 Sternsinger als Kaspar, Melchior und Balthasar mit dem Sternträger von Haus zu Haus und sammelten 5.763,42 Euro ein. Die Aktion Dreikönigssingen 2026 steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Die Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Beispielland der Aktion rund um den Jahreswechsel ist Bangladesch, inhaltlich steht der Einsatz gegen Kinderarbeit im Mittelpunkt. Etwa ein Drittel der 167 Millionen Einwohner von Bangladesch lebt in Armut. Um zum Familienunterhalt beizutragen, brechen viele Kinder die Grundschule ab und gehen arbeiten. Das Dreikönigssingen ermutigt die Sternsinger und ihre Begleiter, sich gegen Kinderarbeit einzusetzen und eine gerechte Welt zu gestalten. Durch den Einsatz der Sternsinger in Deutschland werden Kinder in aller Welt gefördert. Die Kienberger und Pittenharter Sternsinger werden ihre Spenden ganz dem Kinderheim „The Nest“ in Kenia zukommen lassen.Foto / Text Künzner-Hingerl