Gemeinderat gibt grünes Licht

von Redaktion

Eiselfing wird Mitglied im Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel

Eiselfing – Das Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel mit dem Dienstsitz in Kirchanschöring ist ein Zusammenschluss von derzeit noch über 30 Gemeinden und Städten aus den vier Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein.

Ziel des Regionalwerkes ist es, die Energieversorgung wieder mehr in die eigene Hand der Kommunen zu legen und damit dort auch die Wertschöpfung zur Verfügung zu stellen. Bereits in der Oktobersitzung des vergangenen Jahres stimmte der Gemeinderat mit großer Mehrheit für den Beitritt zum Regionalwerk. Gerade im Zusammenhang mit dem Konzept der Photovoltaik auf passenden gemeindlichen Liegenschaften sehen die Verantwortlichen der Gemeinde gute Möglichkeiten, bei der Durchführung des Projektes einen unterstützenden Partner zu haben, der dafür seine weitreichende Fachkompetenz einbringen wird. „Als erstes Projekt wird die Gemeinde als Mitglied die Begleitung beim Projekt Ausbau der Photovoltaik auf dem Dach der Turnhalle als Angebotsleistung in Anspruch nehmen“, sagte der Bürgermeister, Georg Reinthaler (Grüne).

Der Verwaltungsrat des Regionalwerkes hat in seiner Sitzung am 18. November des letzten Jahres den Beitritt von Eiselfing bereits bestätigt. Da damit ab diesem Jahr außer Eiselfing drei weitere Gemeinden, unter anderem aus dem Landkreis Rosenheim Höslwang und Riedering, Mitglied im Regionalwerk geworden sind, war eine Satzungsänderung notwendig geworden. Auch, weil sich mit dem Beitritt die Höhe des Stammkapitals verändern wird. Zu der Überarbeitung der Unternehmenssatzung war deshalb von allen Mitgliedsgemeinden eine Beschlussfassung des Gemeinderates erforderlich. Inhalt des Beschlusses waren dabei die Kenntnisnahme der Ausführungen zum gemeinsamen Kommunalunternehmen „Regionalwerk Chiemgau gKU“ und dem Entwurf der Satzung zum Datum 9. Dezember 2025. Außerdem musste der Bürgermeister mit einem Beschluss ermächtigt werden, die Unternehmenssatzung zu unterzeichnen sowie alle „zweckdienlichen und erforderlichen Erklärungen“ abzugeben.

Eistimmig war der Eiselfinger Gemeinderat für den vorgelegten Beschluss. bua

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