Wasserburg – Kälte, Wind und Schnee: Gerade im Winter ist der Aufenthalt draußen nicht immer angenehm. Wasserburgs Busfahrende haben es da im Moment schwer, denn noch immer fehlen Bushäuschen an den neuen Haltestellen Heisererplatz und Marienplatz. Grund genug mal nachzufragen: Wo bleiben sie denn?
Ausschreibung
für Umbau läuft
Zumindest beim Heisererplatz ist eine Lösung absehbar, wie bei einer Anfrage an die Stadtverwaltung deutlich wird. „Derzeit läuft die Ausschreibung für den barrierefreien Umbau der Bushaltestellen in beiden Fahrtrichtungen“, erklärt Andreas Hiebl vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit. Geplant sei, die Bauarbeiten zwischen April und Juni 2026 auszuführen. Wartehäuschen wird es dann also etwa ab Jahresmitte in beide Fahrtrichtungen geben.
Am Marienplatz
wird es noch dauern
Am Marienplatz müssen sich Busfahrende aber noch etwas gedulden, denn hier wird größer gedacht: Im Zuge der Einrichtung der Bushaltestelle hatte sich der Stadtrat entschieden, das gesamte Areal Marienplatz zu betrachten. Im Moment, erklärt Hiebl, würden hier unterschiedliche Themen abgestimmt und erste Planungsvarianten ausgearbeitet. „Mit den ersten Entwürfen wird sich dann bereits der neue Stadtrat beschäftigen“, so Hiebl. Dieser tritt zum ersten Mal im Mai zusammen. Einen konkreten Zeitplan, wann sich Busfahrende ins Wartehäuschen setzen können, gebe es daher noch nicht. „Die bauliche Gestaltung der Haltestellen ist nur eine von ganz vielen Fragestellungen, die es bei einem solch städtebaulich bedeutenden Projekt zu berücksichtigen gibt“, so Andreas Hiebl.
Eine provisorische Lösung bis dahin ist im Übrigen nicht geplant. „Am Marienplatz bieten in Richtung Reitmehring die Arkaden Schutz vor Regen und Sonne. Am Heisererplatz ist der Bau der Wartehäuschen absehbar“, so Hiebl.