Edling freut sich auf den Gaudiwurm – Großer Faschingsumzug am 15. Februar – 2.000 Besucher erwartet

von Redaktion

„Letzten Edlinger Gmoafasching 2024 war ma ganz schee vui! Des war super! Aber 2026 werd unser Jahr! Seids dabei!“: Mit diesem Aufruf auf einer eigenen Homepage (www.gmoafasching.de) werben die Veranstalter um eine rege Beteiligung am Faschingsumzug in Edling am Sonntag, 15. Februar. 35 lustige Fußgruppen und fantasievolle Traktorgespanne haben sich für den Zug durch Edling angemeldet, vielleicht werden es 40. Eine Spaßparade mit einer Vielzahl von Hinguckern – Edling will damit auch seinen Ruf als Faschingshochburg untermauern. Die Anfänge waren vor 45 Jahren, so erzählen es die Altvorderen, die sich noch an die „endlose Gaudi“ bei früheren Festen erinnern. Der Beginn des Faschingstreibens rund um das Rathaus ist um elf Uhr, der Gaudiwurm startet in der Samerstraße um 13 Uhr. Auch bei Herbert Tolks, einer der Organisatoren und Vorstand der Schützen (Foto links, von links), Vinzenz Hauke, Feuerwehrkommandant, Karin Huber vom Sportverein Edling und Küchenchefin, Georg Asböck vom Schützenverein und Georg Hiebl, ehemaliger Gemeinderat und Urgestein des Edlinger Vereinslebens, steigt die Spannung. Sechs Vereine kümmern sich um den ordnungsgemäßen Ablauf – der Sportverein Edling, die Schützenvereine Edling und Staudham, die Feuerwehren aus Edling und Steppach und der Veteranenverein. Tolks preist deren Teamgeist: „Wir sind in einer seit Jahrzehnten verbundenen Gemeinschaft, da gibt es keinen Streit, es hat jeder seine Aufgabe.“ Die Schirmherrschaft übernimmt Bürgermeister Matthias Schnetzer. Mit großem Aufwand verbunden war der Aufbau des beheizten Zelts mitsamt dem Bretterboden, rund 2.000 Besucher sollen hier feiern können. Auch für die Bühnen, die Bars und die Einrichtung der Essenausgaben brauchte man viel Know-how. Tolks kümmert sich um die Anmeldungen (Meldeschluss ist am 5. Februar) und am Veranstaltungstag um die Kasse. Es gibt allerhand zu tun, zwei Vereine sind abgesprungen, der Racingclub und der Gartenbauverein mussten wegen Personalknappheit passen. Trotzdem: Insgesamt 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, darunter viele junge Kräfte, sollten für den Festtag ausreichen. „Der Aufwand ist natürlich gewaltig“, sagt Tolks, „aber das Zelt wird ja kurz darauf wieder gebraucht, und zwar für das nachfolgende Gmoafest am ersten Maiwochenende.“ Zudem finde der Faschingsumzug im Wechsel mit den Kameraden in Wasserburg statt, die 2027 wieder am Zug sind. Das Foto rechts zeigt den Motivwagen vom Burschenverein Rettenbach-Pfaffing, der von Thomas Bacher (rechts neben Faschingsorganisator Herbert Tolks) mit seinen Kompagnons mit der Beteiligung des Dirndlvereins gebaut wurde. Das Thema: Mario Kart, der Name eines Videospiels von Nintendo.

Fotos / text Weithofer

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