Jugendsozialarbeit wird verlängert

von Redaktion

Schulverband Schnaitsee tagt – Südfront der Turnhalle soll neu gestaltet werden

Schnaitsee – Höchst positiv wurde die Arbeit der beiden Sozialarbeiterinnen an der Grund- und Mittelschule Schnaitsee, Maria Eglseder und Sylvia Radlmaier, vom Schulverband beurteilt. Auch die Schulleitung mit Rektor Wolfgang Hutzler und Konrektor Stefan Thanner hob den Wert der Jugendsozialarbeit an Schulen hervor.

Entlastung für Lehrer,
Hilfe für Eltern

„Hier können viele Probleme gelöst werden. Das bedeutet nicht nur eine Entlastung für die Lehrer, sondern auch eine wertvolle Hilfe für die Eltern“, bestätigte der Rektor. So stand einer Vertragsverlängerung mit dem Träger KoniS bis zum August 2028 trotz Preiserhöhung nichts im Wege. Bei der Sitzung im Schnaitseer Rathaus wurde einstimmig dafür votiert. 20 Prozent der Vertragssumme kommen auf den Schulverband zu. Das sind von September bis Dezember 2026 6.889,70 Euro, für 2027 21.289,16 Euro und von Januar bis August 2028 15.579,37 Euro.

In diese gestiegenen Kosten sind die Tarifsteigerung und die Änderung der Förderrichtlinien eingerechnet.

Im September 2020 wurde die Verwaltungskostenpauschale auf 40.000 Euro im Jahr festgelegt. Zudem wurde die Überprüfung nach fünf Jahren beschlossen. Für die Pauschale werden die Personalkosten und die Sachkosten herangezogen. Wie die Sachbearbeiterin Carmen Danzer bei der Sitzung bestätigte, ist ein enormer Anstieg in den letzten Jahren zu verzeichnen. „Mehr Personal und dadurch höhere Personalkosten sind dafür verantwortlich. So wurden auch die Kostenansätze für die einzelnen Rathausmitarbeiter neu bewertet“, erklärte Danzer den Ratsmitgliedern, die sich aus den Gemeinderäten Schnaitsee und Babensham zusammensetzen. Während die Personalkosten 2022 noch bei knapp 52.000 Euro lagen, sind sie bis 2025 schon bei gut 75.000 Euro angelangt. Für 2026 werden die Personalkosten mit 77.091 Euro kalkuliert. Zusätzlich zu den kalkulierten Sachkosten von 1.826 Euro beträgt die zu beschließende Pauschale 78.917 Euro. Die Beteiligung der beiden Gemeinden richtet sich nach der Schülerzahl. Am 1. Oktober 2025 waren das für Babensham 72 Schüler und für Schnaitsee 229 Schüler. Somit treffen die Gemeinde Babensham 18.876,96 Euro und die Gemeinde Schnaitsee 60.039,22 Euro Anteil an der Pauschale. Diese wurde ebenso einstimmig beschlossen, wie die Überprüfung nach drei Jahren.

Verbandsvorsitzender und Bürgermeister Thomas Schmidinger gab das Ergebnis der Jahresrechnung für das Jahr 2024 bekannt. In Einnahmen und Ausgaben schloss der Haushalt bei 1.336.485,07 Euro. Das Gremium nahm die Jahresrechnung zur Kenntnis und beauftragte den Rechnungsprüfungsausschuss mit der Prüfung.

Änderungen in
der Geschäftsleitung

Verbandsvorsitzender Thomas Schmidinger informierte die Kollegen aus der Gemeinde Babensham über die Änderungen in der Geschäftsleitung im Schnaitseer Rathaus. „Nach dem Ausscheiden von Thomas Perreiter und der Übergangslösung mit Daniel Heller ist jetzt seit 1. November Andreas Reithmaier neuer Geschäftsleiter. Er wird sich in einer der nächsten Sitzungen vorstellen.“ Bernadette Rost möchte, dass im Zuge der Außenanlagen des neuen Kinderhauses auch die Südseite der Turnhalle neu gestaltet wird. „Die dort vorhandenen Riesel und Steine gelangen öfter auf den neuen Allwetterplatz und können diesen beschädigen. Da müssen wir etwas dagegen machen.“ Da der neue Platz auch hohe Kosten verursacht hatte, waren die Ratsmitglieder derselben Meinung. Christian Huber möchte nach den Kommunalwahlen mit dem Gremium die Schule begehen und intensiv besichtigen, „denn dann wissen alle besser, von was gesprochen und was beschlossen wird.“

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